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9. Juli 2010

" ... ein seltsamer, zarter Duft ..."

Rainer Maria Rilke während eines Vortrages über "Moderne Lyrik" am 5. März 1898 in Prag:

" ... ich weiß nicht zu sagen woher, oft mitten in eine moderne Stimmung ein seltsamer, zarter Duft – wie Lavendel aus Großmutters Wäscheschränken –, der wie ein wehmütiges Lächeln über die Worte weht ..."

... und in der Blumensprache wird dem Lavendel diese Bedeutung zuteil: "Mein Ziel werde ich bestimmt erreichen."

Kommentare:

  1. Wie wunderbar du den Lavendel in Szene gesetzt hast. Wie ein Kleinod von Fabergè.
    Schöne Grüße, Johanna

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  2. Ja,ja der liebe Rilke,ich habe mir erst kürzlichst einen Gedichteband von Rilke gekauft,manchmal nicht ganz einfach zu verstehen..
    Lavendel ja ich liebe ihn,und ich habe auch in meiner Sonderausbildung zur Aromatherapie ganz wunderbare Erfahrungen machen dürfen.Alles Liebe für Dich-Edith.

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  3. ....so ein beeindruckendes Bild und Rilke...ich muss mir glaube ich doch mal was von ihm zulegen...Kurze praktische Frage...Du hast auch umgestellt auf den neuen Editor...ich habe ein wenig Angst davor...muss ich ?
    Wünsche Dir ein wundervolles Wochenende mit vielen bezaubernden Momenten...
    Lieben Gruß,
    Sanne

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  4. Mensch Rosabella, das war doch jetzt Gedankenübertragung ;)).......während ich bei dir das wundervolle Rilke-Gedicht für meine Sammlung gemopst hab;)......hast du mir so himmlische Zeilen geschickt......du bist soooooo ein Schatz.....tausend Dank, ich freu mich ganz riesig!!!!!! Ganz herrliche Sommertage (mir ist heute schon ganz schummrig vor Hitze) und allerliebste Grüße,

    herzlichst Jade

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  5. Darin besteht die Liebe:
    Dass sich zwei Einsame beschützen
    und berühren und miteinander reden...
    Rainer Maria Rilke *♥Freitagsknuddelgrüßchen*

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  6. Liebe Sabine, hab´dank für Deine schnelle Antwort...ja, das habe ich mir schon fast gedacht, dass man sich sehr damit beschäftigen muss...
    Gut, dass Du es so ehrlich darstellst, das heißt für mich, ich lasse erstmal alles beim Alten und dann vielleicht in den dunklen Wintermonaten, nehme ich mir die Zeit...
    Natürlich werde ich die geerbten Dinge besonders behandeln, so ist der Waschtisch schon zum Miniteich umfunktioniert und die Rosen die darin schwimmen, würden ihr bestimmt gefallen...
    Eine schöne Zeit...
    Sanne

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  7. Lavendel ♥


    Kam ein Traum zu mir.
    Gedicht von Leon Vandersee

    Kam ein Traum zu mir in der Dämmerzeit –
    der trug mich von dannen, so weit, so weit,
    in einen dichtblühenden Garten hinein,
    ganz überflimmert vom Spätrosenschein.

    An den Hecken Wildrosen und Hagedorn,
    auf den Beeten Lavendel und Rittersporn,
    Schwertlilien, sich wiegend im Abendhauch –
    und am Weg ein alter Hollunderstrauch.

    War alles so heimlich, verschwiegen und stumm –
    in dem Garten gingen die Märchen um,
    Glücksmärchen, süß flüsternd im Sommerwind:
    „Und der Königssohn küsste das Bettelkind.“ –

    Hab ein wundervolles Wochenende ♥

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  8. Hallo Rosabella,ich bin seit längerer Zeit auch bei DIR stille Leserin und freue mich auf jeden deiner Posts.
    Du hast tolle Fotos,die du mit zauberhaften Gedichten untermalst.
    Mach weiter so und lass dich von keinem gehässigen Kommentar runter ziehen. Es gibt leider immer wieder weiss nicht? NEIDER?
    Frustrierte Leute die meinen - sie müssen da anderen bösartig einschenken!
    Keine Ahnung warum sie sowas machen.
    Ich verfolge viele Blogs und erfreue mich täglich an ihnen.
    Da ich aber aus Zeitgründen nicht überall einen Kommentar hinterlassen kann möchte ich an alle Blogger ein HERZLICHES DANKE sagen.
    Ihr zaubert vielen Lesern,Freude in die Herzen.
    Alles Liebe ANNEMARIE

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)