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26. Juni 2010

... werden sich alle Rosen im Wind
wie rote Fahnen entfalten ...

Ich geh jetzt immer den gleichen Pfad: am Garten entlang, wo die Rosen grad Einem sich vorbereiten; aber ich fühle: noch lang, noch lang ist das alles nicht mein Empfang, und ich muss ohne Dank und Klang an ihnen vorüberschreiten. Ich bin nur der, der den Zug beginnt, dem die Gaben nicht galten; bis die kommen, die seliger sind, lichte, stille Gestalten, - werden sich alle Rosen im Wind wie rote Fahnen entfalten.
Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)

Kommentare:

  1. Liebe Sabine

    Was für ein wunderschönes Gedicht und mal wieder so ein stimmig-schönes Bild dazu :-)

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende
    und hoffe, es geht Dir, trotz der Sorgen um Deinen Vater, gut....Du weißt schon, wie ich das meine, oder?

    In Gedanken

    Birgit

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  2. WEknuddelgrüßchen... *♥seufz*

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  3. Wieder verwöhnst Du uns mit einen schönen Gedicht von Rilke,ich bin gerade nach Hause gekommen von meinen Krankenhausaufenthalt,die Neugierde war größer als meine Müdigkeit,und ich wurde belohnt indem ich Deinen Post gesehen habe.
    Iphigenie, wie wunderschön Sie ist ,ich freu mich mit Dir ,daß Du sie gefunden hast,ich bin überzeugt sie hätte keinen besseren Platz finden können.
    Wie geht es Deinen Vater und Familie?Lass es mir wissen,ich denke oft an Euch.Liebe Grüße Edith.

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  4. Liebe Sabine,
    ich sitze hier und schreibe schnell diese
    wundervollen Zeilen...draußen toben " kleine " Gäste...es ist so schön heute...
    Da morgen Sonntag ist , denk`ich ab Dich / Euch...lieben Gruß,
    Sanne

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  5. Leider haben sich die Rosen nicht in gewinnende schweizer Fahnen verwandelt.

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)