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14. Juni 2010

einen Augenblick inne halten

die milde Abendluft ganz tief einatmen, neue Kraft schöpfen ... und weiterhoffen
Blick in Richtung Kell am See gestern abend auf der Rückfahrt nach Hause nach einem langen Tag mit vielen Eindrücken bei meinem Papa im Krankenhaus

Graue Dämmerungen hangen überm weiten Wiesenplan, - müd, mit rotgelaufnen Wangen kommt der Tag im Westen an. Atemlos dort sinkt er nieder hinter Hängen goldumsäumt, seine lichtermatten Lider fallen mählich zu. - Er träumt. - Träumt manch sonnig Traumgebilde .. leis vom Himmel schwebt dahin jetzt die Nacht und neigt sich milde, Sterne lächelnd über ihn... Gedicht "Stimmungsbild" (1894) von Rainer Maria Rilke

Kommentare:

  1. Liebe Rosabella,
    fühle Dich ganz lieb von mir gedrückt, ich schicke dir ganz viele gute Gedanken. Setzt Dich bitte nicht unter Druck um hier zu Posten, es wird Dir keiner übelnehmen wenn ein bisschen Stille einkehrt , Du brauchst jetzt Deine Kraft für Dich und Deinen Vater.
    Sei gut beschützt.
    Alles Liebe Claudia

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  2. Liebe Rosabella! Ich habe das soeben mitbekommen mit Deinem Papa... Es tut mir von Herzen leid für Dich und auch für ihn. Geniesse die Zeit die ihr noch zusammen habt, sprecht unausgesprochenes aus und nehmt bewusst Abschied. Ihr habt die Möglichkeit dazu und das ist auch nicht selbstverständlich... In Gedanken mit Dir, Sophie

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  3. Liebe Rosabella,
    ich denke an dich und schicke dir positive Gedanken.
    Ich finde es gut, dass du deine Situation gepostet hast.
    Herzlichst Gabriele

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  4. Danke du Liiiiiiiiiiiiiiebe!!!!!
    Das ist aber liiiieb von dir...das du daran denkst :o) Ich freu mich sehr ♥ ♥ ♥

    Schöne Grüße sendet dir Marina

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  5. Ich hab es für Dich gefunden....

    Das Rosen-Innere

    Wo ist zu diesem Innen
    ein Außen? Auf welches Weh
    legt man solches Linnen ?
    Welche Himmel spiegeln sich drinnen
    in dem Binnensee
    dieser offenen Rosen,
    dieser sorglosen, sieh:
    wie sie lose im Losen
    liegen, als könnte nie
    eine zitternde Hand sie verschütten.
    Sie können sich selber kaum
    halten; viele ließen
    sich überfüllen und fließen
    über von Innenraum
    in die Tage, die immer
    voller und voller sich schließen,
    bis der ganze Sommer ein Zimmer
    wird, ein Zimmer in einem Traum.

    von Herzen

    Birgit

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  6. Liebe Rosabella,
    ich verfolge Deinen Blog schon lange, und habe Deinen letzten Post mit Traurigkeit gelesen.
    Ich habe lange überlegt ob und was ich schreiben soll.Aber ich habe es jetzt zweimal erlebt wie eine Krankeheit einen lieben Menschen verzehrt, und deshalb glaube ich zu wissen wie Du dich fühlst.
    Man steht dabei und ist so hilflos man fühlt sich ganz oft allein.
    Das Leiden des anderen macht einen sprachlos,
    und man fragt sich was ist schlimmer der Schmerz oder das Wissen ich kann nichts tun.
    Ich leide mit Dir obwohl ich Dich nur von Deinen Posts kenne, ich drück Dich ganz doll und wünsche Dir viel Kraft.
    Alles Gute
    Beate

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)