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20. Juni 2010

Sonnenwende

Es fiel ein Blütenregen herab auf Wald und Feld, ein Netz von Sonnenstrahlen umspinnt die grüne Welt; das flammt und blüht und duftet und höhnt den Glockenschlag, als ging er nie zu Ende, der süße, goldene Tag . . . O Tag der Sonnenwende, vollblühende Rosenzeit, du hast mir ins Herz geduftet berauschende Seligkeit!

aus dem Gedicht "Sonnenwende" von Clara Müller-Jahnke (1860 – 1905)

Kommentare:

  1. Ach. da kann man nur ganz tiewf seufzen......:-)

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  2. Wunderschön!
    ♥lichst Gabriele
    Danke für deinen lieben Zeilen.

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  3. Liebe Sabine,
    ich hab dir gute Gedanken geschickt
    und ganz viel Kraft und den Mut, loszulassen.
    Ich wünsche dir viel Trost in deinem Rosengarten
    u. umarme die ganz lieb
    herzlichst
    Doris H.

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  4. Wunderschön und traurig, aber ein herrliches lebensfrohes buntes Bild - ich wünsche Dir ganz viel Kraft in Deiner schweren Zeit.
    Alles Liebe Monika

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  5. Das Bild ist ja mal wieder farbenprächtig und einfach wunderschön! Danke!

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)