optimale Seiten-Darstellung bei einer Auflösung von 1280 x 1024 px



18. Juni 2010

Morgenlied

Mit edeln Pupurröten und hellem Amselschlag, mit Rosen und mit Flöten stolziert der junge Tag –
hinweg du dunkle Klage, aus all dem Licht und Glanz! Den Schmerz verlorner Tage bedeckt ein frischer Kranz. aus dem Gedicht "Morgenlied" von Conrad Ferdinand Meyer (1825 – 1898)

Kommentare:

  1. Wie bezaubernd, danke Rosabella - schönes WE wünscht Dir Monika

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Rosabella,
    vielen lieben Dank für diesen schönen Morgengruß. Es ist einfach sooooooo schön.

    Ich wünsche Dir auch einen schönen Tag

    Lieben Gruß Claudia

    AntwortenLöschen
  3. Wie schön du Gedicht, Lied, Glasschale, Rose, Silberlöffel, Notenblatt in Szene gesetzt hast!!!
    Herzliebste Rosengrüße, trau.mau

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Rosabella,
    ein wirklich schönes Morgenlied.
    Und Deine Fotos....wundervoll.
    Wünsche Dir auch einen schönen Tag!
    Hoffe,das es Dir gut geht!!!
    GGLG
    Moni

    AntwortenLöschen
  5. ...wieder sooo wundervoll arrangiert....danke für Deinen Nachtrag gestern....ich kann Dich gut verstehen...wünsche Dir ein schönes Wochenende und für Sonntag....da denk ich an Dich..
    Gruß,
    Sanne

    AntwortenLöschen
  6. Oh so kannst du mich jeden tag in die morgen begrussen......wunderbar!!!
    Fein wochenende

    AntwortenLöschen
  7. oooooh wie wunder, wunderschön hier bei Dir.
    Ich habe Deinen Blog gerade entdeckt und sehe so viele wuuuunderschöne Rosen. Ich liiieeebe auch Rosen, bin ihre Schönheit regelrecht verfallen :c)
    Dir wünsche ich ein wunderschönes Wochenende.
    GGLG, Lucia

    AntwortenLöschen
  8. Abendlied

    Der Mond ist aufgegangen,
    Die goldnen Sternlein prangen
    Am Himmel hell und klar;
    Der Wald steht schwarz und schweiget,
    Und aus den Wiesen steiget
    Der weiße Nebel wunderbar.

    Wie ist die Welt so stille,
    Und in der Dämmrung Hülle
    So traulich und so hold!
    Als eine stille Kammer,
    Wo ihr des Tages Jammer
    Verschlafen und vergessen sollt.

    Seht ihr den Mond dort stehen?
    Er ist nur halb zu sehen,
    Und ist doch rund und schön!
    So sind wohl manche Sachen,
    Die wir getrost belachen,
    Weil unsre Augen sie nicht sehn.

    Wir stolze Menschenkinder
    Sind eitel arme Sünder
    Und wissen gar nicht viel;
    Wir spinnen Luftgespinste
    Und suchen viele Künste
    Und kommen weiter von dem Ziel.

    Gott, laß uns dein Heil schauen,
    Auf nichts Vergänglichs trauen,
    Nicht Eitelkeit uns freun!
    Laß uns einfältig werden
    Und vor Dir hier auf Erden
    Wie Kinder fromm und fröhlich sein!

    * * *

    Wollst endlich sonder Grämen
    Aus dieser Welt uns nehmen
    Durch einen sanften Tod!
    Und, wenn Du uns genommen,
    Laß uns in Himmel kommen,
    Du unser Herr und unser Gott!

    So legt euch denn, ihr Brüder,
    In Gottes Namen nieder;
    Kalt ist der Abendhauch.
    Verschon uns, Gott! mit Strafen,
    Und laß uns ruhig schlafen!
    Und unsern kranken Nachbar auch!

    Matthias Claudius

    Denk an DICH... in Liebe! *♥AbendundWEknuddel*

    AntwortenLöschen
  9. So schön die Idee mit dem Notenpapier... die Bilde sehen einfach wunderschön aus.
    Danke für Deine liebe Mail, ich freue mich, dass ich Dir mit meinen Worten ein wenig helfen konnte... Viel Kraft und Liebe!
    Claudine

    AntwortenLöschen
  10. Liebe Rosabella,einfach zauberhaft,schön und mit sehr viel Gefühl ist Dein Post.Das wären auch wunderschöne Kartenmotive,da ich sehr gerne schreibe(ich liebe Kurrentschrift)fällt mir natürlich so etwas schönes auf.
    Ich denk an Euch-Alles Liebe Edith.

    AntwortenLöschen


O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)