optimale Seiten-Darstellung bei einer Auflösung von 1280 x 1024 px



30. Juni 2010

Mittagsgedanken

als ich eben diese Fotos aufnahm, dachte ich darüber nach, wie es wohl kommt, dass man bestimmten Farben eher zugeneigt ist als anderen

ob einem diese Vorlieben schon mit den Genen bei der Geburt gegeben werden oder ob dies sich im Laufe des Lebens erst entwickelt? ich erinnere mich, dass ich auch als Kind schon immer Pastelltöne geliebt habe und ich seit vielen Jahren meine Umgebung mit zarten Farben ausstatte oder etwa meine Garderobe ... wieso mag ich an mir zum Beispiel keine rote Bluse? das heißt nicht, dass ich die Farbe Rot nicht leiden mag, an anderen gefällt sie mir schon, aber ich kann sie an mir nicht "ertragen", warum ist das so?

zarte Farben wie Grau, Rosé und Grünblau, wie diese Farbkomponente, die sich auch in dem Motiv wiederfinden, sind im Gegensatz zu kräftigen Farben natürlich "farbloser", doch wenn ich ehrlich bin, wirken sie auf mich in ihrer Art schon auch irgendwie "stark", ansprechend und faszinierend zugleich da gibt es Menschen, die behaupten, Pastelltöne seien keine richtigen Farben, weil sie öde und langweilig, blass und nichtssagend wirken ... wie ist das bei Euch, bleibt Ihr Eurer "Farben-Linie" treu oder wechselt sie schon mal nach Stimmungslage?
komisch, was mache ich mir hier für Gedanken, aber sie schwirrten eben, als ich fotografierte, in meinem Kopf herum, und ich wollte Euch jetzt einfach mal von ihnen erzählen ...

Kommentare:

  1. ich denke auch, daß jeder für sich Farbe anders wahrnimmt... also "dein Rot" wird nicht "mein Rot" sein. wir haben nur beide gelernt, daß dieser Farbton dort als "rot" bezeichnet wird... ?
    wenn ich mir meinen Kleiderschrank so ansehe, dann kann ich die Frage nach dem Treubleiben mit klarem Ja beantworten... und das passiert zumeist völlig unabsichtlich. ich gehe nicht einkaufen mit dem Vorsatz, "ich kauf mir jetzt in der oder der Farbe".
    Witzigerweise habe ich aber erst in den letzten Jahren festgestellt, daß mir Blau (eine Farbe, die ich als Kleidung nie mochte) total gut steht und jetzt landet sie schon öfter mal im Einkauf... dabei ist das völlig naheliegend, denn ich habe sehr blaue Augen. Manchmal braucht man eben etwas länger ;)

    AntwortenLöschen
  2. Ich gebe zu, dass sich mein Farbgeschmack im Laufe der Jahre verändert hat. Früher war ich der absolute Rot-Typ, es war immer klar, wenn etwas in rot und blau oder grün gab, habe ich das rote gewählt. Rot finde ich immer noch gut (bei uns im Haus ist die Kaminwand kräftig rot), aber inzwischen mag ich die blauen Farbtöne von marine über hellblau bis zu türkis lieber.

    Nur grau war nie so meine Farbe... Schwarz dagegen ist im Kommen, weil es mir gut steht.

    Wundervolle sommerliche Grüße

    Anke

    AntwortenLöschen
  3. Ich denke, das kommt auf den Farbtyp an (Frühling, Sommer, Herbst und Winter). Aber ich liebe Pastelltöne und auch in meinem Rosengarten überwiegen diese Farben.
    LG
    Bine

    AntwortenLöschen


O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)