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8. Juni 2010

da fliegt manch Rosenblättchen durch die Luft ...

Ich trag' ein Kleid von weichen Rosenherzen, ich schlaf' in einem Bett von Rosenduft, bis mich der rosenrothe Morgen ruft, ein Stündlein in den Knospen zu verscherzen. Der Mittag liebt ein herzlicheres Herzen, eringt heiß bis in des Kelches tiefste Kluft: da fliegt manch Rosenblättchen durch die Luft ... aus dem Gedicht "Juni" von Wilhelm Müller (1794 – 1827)

Kommentare:

  1. Einfach nur schön!
    Und siehst du, bei Emma hab ich gerade u.a. auch von ihrer Rose und den fliegenden Blättchen gelesen ...:
    http://emmaleinswelt.blogspot.com/2010/06/tauschgeschafte.html
    Alles Liebe, Traude

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  2. Gedicht und Bild eine wahre Wohltat:-)

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)