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25. Mai 2010

... kam die Sonne mit wanderndem Licht

"Ich bin zum Maienwald hingegangen die alten Bäume wieder zu besuchen. Da standen die langen und aschgrauen Buchen mit hellgrünen Blattwimpeln an allen Stangen.
Pfingstmontag, kurz nach 18 Uhr
Und statt des Windes, der sonst im Wald laut spricht, ging und kam die Sonne mit wanderndem Licht und sah jedem Baum ins durchsichtige Blättergesicht. Die Buchenblätter alle zartsilbrigen Flaum hatten und erlebten wie Glückliche kaum einen Schatten."
Max Dauthendey (1867 – 1918)

Kommentare:

  1. Wundervolle Worte von Dauthendey und so passend zu diesem herrlichen Bild, liebe Rosabella.

    Ich wünsche dir eine großartige letzte Maiwoche.

    Anke

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  2. Habe durch DICH diesen himmlischen Dichter kennengelernt und es gibt - von ihm - auch was zum Schmulzeln:

    Wer eine unglückliche Liebe in Alkohol ertränken möchte, handelt töricht. Denn Alkohol konserviert.

    ...schicke DIR damit meine fröhlichen Wochenanfangsgrüßchen ☺

    ♥Annette *cheers...hicks*

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  3. Schön! Einfach schön!

    Danke und liebe Grüsse
    Sternenzauber

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  4. Liebe Sabine,
    ganz genau so war der Wald bei unserer gestrigen Wanderung auch...einfach wunderschön...
    Sanne

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  5. Wundervolle Worte perfekt unterstrichen mit diesem Bild. Danke Rosabella

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  6. Ja, momentan kann man sich nicht satt sehen an der erwachten Natur, an den hellen Wäldern oben im Blattwerk und den vielen blühenden Pflanzem auf dem Wald-Boden u. immer wieder duftete gestern der Waldmeister.
    Bei euch im Rheintal bestimmt nicht mehr, aber wir waren auf der Hochrhön, da ist der Unterschied recht deutlich.
    Liebe Frühlingsgrüße
    von der
    Doris
    (DaWanda-wohnlust)

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  7. oh what a beautiful picture! so romantic.

    love the saying la vie en rose <3

    best

    masy in norway

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  8. Ist doch herrlich so ein Wald und das Gedicht dazu passt wunderbar.

    Dachte schon der Frühling ist zurückgekehrt... aber seit heute Nacht bei uns nur noch Regen wieder....

    LG Michaela

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  9. wunderbare Worte, die man immer wieder lesen kann und immer wieder (erneut) eine tiefe Freude empfindet ... ein schönes Wochenende von Ursa

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)