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29. Mai 2010

"... mein Garten ist voll weißen Glücks, das Englein siehts: wie lieblich! pflücks für sie, für dies in Blüte steht: ein Morgengruß, ein Nachtgebet, ein Habdichlieb, ein Denkedein ...
... und alle Rosen, die es fand, nimmt es in seine weiße Hand, und wo es nur ein Röslein nahm, sogleich ein anderes wiederkam. So findets immer einen Flor für dich erblühter Rosen vor ..."
aus dem Gedicht "Von weissen Rosen" von Gustav Falke (1853 – 1916)

Kommentare:

  1. DU ...♥lb♥Sabine

    ...durch DICH lerne ich Dichter...hier - Gustav Falke - mit solchen (von mir) noch nicht gekannten *himmlischen* Verse kennen:

    Eine Liebe

    Blühst du meinen späten Tagen,
    Süße Liebe, noch einmal?
    Bäumen, die schon Früchte tragen,
    Lacht ein zweiter Frühlingsstrahl?

    Zwischen Blüten, zwischen Früchten,
    Hab ich nun die schwere Wahl,
    Möchte pflücken, möchte flüchten –
    Neue Liebe, neue Qual.

    LG ♥Annette *seufz*

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  2. Ach Rosabella, du bist ein Engel.........das Gedicht ist sooooooo wunderschön, ich kannte es noch gar nicht!!!!!! Ich bin ganz verzaubert!!!! Ein himmlisches Wochenende und

    allerliebste Grüße, herzlichst Jade

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  3. Ach Sabine ;-) mal wieder wunderwunderschön.....

    Ich wünsche Dir ein wundervolles Wochenende und vielen lieben Dank für Deine Grüße

    Birgit

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  4. Wie schön, ich danke Dir für diese schönen Zeilen. Auch in meinem Garten begannen in den letzten Tagen meine weißen Heckenrosen zu blühen. Diese Verse sind so passend, fast habe ich das Gefühl" das Engelein siehts".
    Danke, Dir ein wunderschönes Wochenende
    Alles Liebe
    Claudia

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  5. Speechless.....fabelhaft.....
    Zum geniessen
    Fein wochenende

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  6. ..liebe Sabine,
    ich komme mit dem Abschreiben schon garnichtmehr nach ...wieder so ein wundervolles Gedicht..habe mir extra ein <Heft für schöne Gedicht zugelegt, wird natürlich mit Tinte geschrieben...
    Schönes Wochenende wünsch`ich Dir,
    Gruß,
    Sanne

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  7. Wie schön! Bei mir blühen erst die Pfingstrosen.
    Die anderen stehen aber schon in den Startlöchern. :-)

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)