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30. April 2010

Maiglöckchen läutet in dem Tal


Maiglöckchen läutet in dem Tal,
das klingt so hell und fein,
so kommt zum Reigen allzumal,
ihr lieben Blümelein!

Die Blümchen, blau und gelb und weiß
sie kommen all herbei,
Vergißmeinnicht und Ehrenpreis
und Veilchen sind dabei.

Maiglöckchen spielt zum Tanz im Nu
und alle tanzen dann.
Der Mond sieht ihnen freundlich zu,
hat seine Freude dran.




Den Junker Reif verdroß das sehr,
er kommt ins Tal hinein;
Maiglöckchen spielt zum Tanz nicht mehr.
Fort sind die Blümelein.

Doch kaum der Rief das Tal verläßt,
da rufet wieder schnell
Maiglöckchen auf zum Frühlingsfest
und leuchtet doppelt hell.

Nun hält's auch mich nicht mehr zu Haus
Maiglöckchen ruft auch mich.
Die Blümchen gehn zum Tanze aus,
zum Tanzen geh auch ich!




Gedicht "Maiglöckchen und die Blümelein" von
August Heinrich Hoffmann v. Fallersleben (1798 - 1874)

Kommentare:

  1. Ohhhhhh, ich liebe Maiglöckchen´.

    *schwääääärm*

    Viele liebe Grüße
    Judith

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  2. Die heissen bei uns auch "Meieriisli"! Tolle Bilder wieder einmal mehr...

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  3. Maiglöckchen ;-))) Ich liebe sie - und, ich trau mich kaum es zu sagen: Mein allerallererstes Parfüm war tatsächlich eins mit Maiglöckchenduft. Ich war zarte 13 und habe dafür extra gespart. Ich musste es unbedingt haben. Nun, es war ja auch die Zeit von Apfelshampoo und Patchouli-öl.;-)
    Ich wünsche Dir ein wundervolles Wochenende

    Herzlichst
    Birgit

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  4. Liebe Rosabella,
    ich freu mich so, dass du jetzt wieder regelmäßig postest! Deine romantisch-zarten, künstlerischen Beiträge haben hier einfach gefehlt! Wunderschön, das Maiglöckchengedicht und deine Bilder dazu!
    ~~♥~~
    Herzlichst Traude

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  5. Ach...Maiglöckchen... meine absoluten Lieblingsblüten, hatte sie auch in meinem Hochzeitsstrauss vor 37 Jahren gehabt....

    Schöne Fotos von dir, sie sind doch soooo zart, oder?!

    LG Michaela

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)