27. Dezember 2009

schließe mein Blog auf unbestimmte Zeit








wünsche mir nicht unbedingt Sonne

nach dem Nebel
nur, dass es wieder klar wird,
frei, den Horizont zu sehen ...

20. Dezember 2009

hinterher freut man sich

dass man sich aufgerafft hat, die kuschelige Wärme zu Hause zu verlassen, um hinaus zu gehen für einen Spaziergang in klirrender Kälte

dafür wird man meist belohnt, nämlich mit wunderbaren Augenblicken, die man festhalten kann auf dem zweistündigen Weg, der einen vorbeiführt an Feldern, Wald, Wiesen und dem Friedhof, auf dem einige unserer Lieben mittlerweile ihre letzte Ruhestätte gefunden haben

bei herrlichstem Winterwetter luden Schnee und Kälte geradezu ein, sich rote Nasen und Wangen zu holen ... ein paar Impressionen habe ich Euch mitgebracht



rodelnde Kinder an unserem "Hausberg",
der sich quasi vor unserer Türe befindet





durch das Wäldchen hindurch
hoch hinaus zum Kreuzberg



von dem man einen ganz phantastischen Blick
über Bonn genießen kann



beim Rückweg
auf dem Friedhof sagenhafte Stille
in untergehender Sonne





... und dann war da noch
diese kleine, zarte Rosenblüte,
die auf den ersten Blick im Gegenlicht
aussah wie ein Stern ...

18. Dezember 2009

von Natur aus schön

auf dem Tisch im Garten der vor Wochen gebundene Efeukranz und das alte Treibholzstück, das ich seit Jahren als Ablageschale benutze, in die ich manchmal kleine Steine hineinlege, die ich von meinen Spaziergängen am Rhein mitbringe, waren heute morgen vom Nachtfrost überzogen ... was für ein wundervoller Anblick, bizarr und schön zugleich ... so etwas mag ich



17. Dezember 2009

biegen, sägen, feilen, hämmern




das kommt dabei heraus, wenn ich unsere Werkbank im Keller für mehrere Stunden belagere

5. Dezember 2009

'dann wird es werden wie ein Fest'

für die liebe Jade zum Geburtstag
Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest. Und lass dir jeden Tag geschehen so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen sich viele Blüten schenken lässt. Sie aufzusammeln und zu sparen, das kommt dem Kind nicht in den Sinn. Es löst sie leise aus den Haaren, drin sie so gern gefangen waren, und hält den lieben jungen Jahren nach neuen seine Hände hin. - Rainer Maria Rilke -