30. Juni 2009

Dann losch das Licht, und durch die Stille nur noch dein Herzschlag . . . Seligkeit! Im Garten, frühauf, pfiff ein Vogel, von tausend Gräsern troff der Thau, der ganze Himmel stand in Rosen. Lieber! Liebe! Und wieder: Kuss auf Kuss . . . Was kann die Welt uns jetzt noch bieten! Arno Holz (1863 - 1929)
Original Fotokarte, um 1900

von wegen "gewöhnungsbedürfig"

gestern schrieb ich in dem Beitrag über die "Freudenstadt"-Brosche, dass der rot-weiße Stoff für mich etwas gewöhnungsbedürftig beim Verarbeiten sei
jetzt muss ich mich erst mal selber korrigieren, denn eben blickte ich zu meinem Kalender, der direkt in der Schublade neben mir liegt und den ich tagtäglich mehrmals in der Hand halte ... tja, und dann staunte ich nicht schlecht, aus welchem Stoff ich die Hülle damals genäht habe ... irgendwie habe ich das wohl total verdrängt ... ob ich zu der Zeit wohl auch "basteltechnisch" blockiert war ... keine Ahnung, ich erinnere mich gerade nicht

29. Juni 2009

Mein Stuhl steht im Himmel

Mein Stuhl steht im Himmel, wenn ich an dich denke. Sitze bei mir und lege deinen Schmuck in mein Herz, du sollst in meinen Augen dich beschauen, wie schön du bist. Dein Lächeln hat Hände und beschenkt mich reich. Ich gehe vor dir wie ein selig Gestorbener, mein Herz steht still und feiert. Ein Feuer, das auf den Scheitern sich wiegt, liegt dein Auge auf mir, meine Füße sind Stahl, ich bin dein Schatten, ich folge dir ohne Ermatten und ohne Wahl. Max Dauthendey (1867-1918)

"basteltechnisch" blockiert

bin ich nun schon seit längerem, keine Ahnung weshalb, vielleicht weil ich manchmal einfach zu lange am Computer sitze und mit großer Bewunderung mir immer das anschaue, was alle anderen um mich herum schaffen und dabei selber nichts auf die Reihe kriege? okay, heute nachmittag hatte ich mal Lust, wieder Stoffrosetten zu nähen, doch glaubt nicht, dass ich einen "rosigen" Stoff, wie es bei Rosabella halt so üblich ist, genommen habe, nein, ganz anders und für mich ehrlich gesagt auch etwas gewöhnungsbedürftig ... Heidiland lässt grüßen ...

und warum musste es gerade etwas von diesem Stoff sein? nun ja, vor ein paar Tagen entdeckte ich den uralten Wanderstock meines verstorbenen Schwiegervaters, der übersät ist mit diesen Andenkenplättchen aus Metall, die man sich während seiner Urlaube in den 60er und 70er Jahren gekauft und stolz an den Spazierstock genagelt hat ... könnt Ihr Euch erinnern? ich hatte als Kind auch meinen eigenen, kleineren Stock ... und ich weiß noch, dass es fürchterlich aufregend war, nach einer Wanderung am Ziel anzukommen und gleich an der nächsten Andenkenhütte nach so einem Abzeichen zu fragen
ein nett lächelndes Schwarzwaldmädel auf der Plakette aus Freudenstadt, die sowieso schon ganz locker am Stock hing, forderte mich geradezu auf, mit ihr etwas "anzustellen" ... ich befreite sie aus ihrer mißlichen Lage, drückte sie ein wenig platt und nähte sie als Hingucker auf die Rosette

und deshalb ist jetzt diese Brosche entstanden, die nun eigentlich gar nicht so aussieht wie alle anderen, die ich sonst so fabriziere ... zart, mit Spitze, Rosen und Perlen, sondern ein wenig anders, ländlicher ... würde ich mal sagen

aber was soll's, vielleicht hat das ja was zu bedeuten, auf jeden Fall ist sie in natura richtig hübsch ... schaut mal, auf den Fotos macht sie doch schon eine ganz gute Figur oder ?!

26. Juni 2009

wie schwärzt der Horizont sich nächtlicher

fotografiert um 21.55 Uhr
"Wie strömt's herauf! wie schwärzt der Horizont sich nächtlicher in jeglichem Moment! Wie schrecklich still, wie schwebend zieht es her, und preßt uns ängstlicher die schwere Brust! Jetzt wacht er auf, der ach! so schauervoll in drohender furchtbarer Stille schlief - er macht sich auf, der allgewaltige, der wilde Sturm; er braust, er fliegt daher" Auszug aus dem Gedicht "Das Gewitter" von Karoline Rudolphi (1754 - 1811)

ein Foto nach dem anderen

könnte ich momentan in unserem Garten aufnehmen ... die Blüten sind einfach zu verführerisch, als dass ich ihnen lange widerstehen könnte
heute morgen habe ich Euch zwar schon Rosen gezeigt, trotzdem gibt es jetzt noch ein paar Fotos von einem Blütenstilleben, zu dem ich mich eben habe ganz spontan hinreißen lassen ... ich hoffe, sie langweilen Euch nicht!
zum Vergrößern bitte anklicken

25. Juni 2009

"Schönheit liegt im Auge des Betrachters"

noch immer verströmen sie einen wunderbaren Duft ... und selbst jetzt sind sie für mich unbeschreiblich schön
die Pfingstrosenblüten auf dem Verandatisch ... seit über zwei Wochen ...
an jedem Tag eine Augenweide "Alle, die in Schönheit gehn, werden in Schönheit auferstehn."
Rainer Maria Rilke

22. Juni 2009

irgendwie muss ich immer an Dornröschen denken

wenn ich die Kletterrosen an unserem Haus anschaue



"Da lag es und war so schön,
daß er die Augen nicht abwenden konnte,
und er bückte sich und gab ihm einen Kuß.
Wie er es mit dem Kuß berührt hatte,
schlug Dornröschen die Augen auf,
erwachte und blickte ihn ganz freundlich an."

(Auszug aus dem Märchen "Dornröschen" der Gebrüder Grimm)





Dornröschen

Und da ich dich wollte im Sturme umfangen,
da löste das Band deiner Locken sich,
und lachend warfst du die hüpfenden Schlangen
vor dein Gesicht und höhntest mich.

Mein Mund ist der Prinz, Dornröschen der deine,
der Prinz bahnt den Weg sich mit muthigem Sinn
durch's Lockengewirr bis zu dir, du Feine:
er macht Dornröschen zur Königin.


Hugo Salus (1866 - 1929)






Dornröschen

O Röslein, schön und jugendlich,
Auf deinem Dornenreise!
Gleich einer Biene schwebt um dich
Mein Lied und flüstert leise:

Ich liebe dich mit Weh und Lust,
Du Blume meiner Schmerzen!
Die Rose trag' ich an der Brust
Und ach! den Dorn im Herzen.

Ludwig Pfau (1821 - 1894)



21. Juni 2009

Sommer

Am Abend schweigt die Klage des Kuckucks im Wald. Tiefer neigt sich das Korn, der rote Mohn. Schwarzes Gewitter droht über dem Hügel. Das alte Lied der Grille erstirbt im Feld. Nimmer regt sich das Laub der Kastanie. Auf der Wendeltreppe rauscht dein Kleid. Stille leuchtet die Kerze im dunklen Zimmer; eine silberne Hand löschte sie aus; Windstille, sternlose Nacht. Georg Trakl, 1913

20. Juni 2009

es geht der Sommer über's Land ...

O anmuthsvolle Tage, Wo, Sonne, du im Norden Uns auf- und untergehest, Und wo die Abendröthe, Den einen Fuß im Meere, Mit zarter Hand und leisem Geräusch die Morgenröthe, Die Schläferin, erwecket, Dann ihren Kranz von Rosen, Den, um ihn aufzufrischen, Sie durch die Wellen ziehet, Um's Haar der Schwester schlinget! Elisabeth Kulmann (1808 - 1825) Sieh, wie sie leuchtet, Wie sie üppig steht, Die Rose - Welch satter Duft zu dir hinüberweht! Doch lose Nur haftet ihre Pracht - Streift deine Lust sie, Hältst du über Nacht Die welken Blätter in der heissen Hand ... Sie hatte einst den jungen Mai gekannt Und muss dem stillen Sommer nun gewähren - Hörst du das Rauschen goldener Aehren? Es geht der Sommer über's Land ... Thekla Lingen (1866 - 1931) Nicht zürne mir, daß ich noch zage ... Daß Dich mein Mund nur zaudernd küßt! Ich blick Dir in die Seel' und frage, Ob doch Du ... wohl der ... Rechte bist! Nicht zürne, siehst Du noch mich kargen Mit Küssen, ob auch sinnberauscht! ... Kannst meinem Herzen Du verargen, Bangt ihm, ob Lieb' um - Lieb' es tauscht? Die Sonne dann der Erd' erst spendet Des Sommers Glühn und Blühn und Glanz, Bis ihr die Erde zu sich wendet ... So wende erst zu mir - Dich ganz! Sidonie Grünwald-Zerkowitz (1852-1907) Das war zur schimmernden Maienzeit, da sang ich Lieder voll Lust und Leid: des Waldquells Rauschen, der Vögel Singen, in tönende Reime tät ich's bringen. Und wenn ich der kommenden Lust gedacht - wie wollt ich erst singen zur Rosenpracht, wie wollt ich in jubelnden Tageweisen die Sommersonne, die goldene, preisen! Der Frühling schwand, und die Sonne stieg, der Fink und die Finkin fanden sich -: in Waldes Dunkel, an Baches Borden, die jubelnden Sänger sind still geworden. Und mir auch erging es wundersam: als meinem Leben der Sommer kam und die Rosendüfte mein Haupt umfingen, In Kuß und Seufzer verklang mein Singen ... Von der Lippe flutet das Lied zurück: im namenlosen, im stummen Glück nur kann ich vor dir die Seele neigen, nur lieben und schweigen. Clara Müller (1861-1905)

19. Juni 2009

das macht glücklich

Sachen gibt's ... !

so Ihr Lieben, heute morgen muss ich Euch unbedingt das hier zeigen was seht Ihr? genau: viele viele Hemden, frisch gewaschen und gebügelt und nach Farben sortiert und was glaubt Ihr, wo die hängen ... bei irgend einem Herrenausstatter im Laden? falsch gedacht! dieses wunderbare "Stilleben" offenbarte sich mir eben beim Blick in die Kleiderschrankhälfte meines Mannes ... er hat wohl vergessen, die Türen zu schließen ich bin gerade ziemlich angetan, muss ich jetzt mal anerkennenderweise sagen normalerweise bekomme ich das nämlich gar nicht zu Gesicht, da er seine Hemden gerne selber bügelt, wie er mir immer versichert, und sie hinterher auch selber einsortiert dafür bin ich ihm wirklich auch sehr dankbar, denn mit dem Bügeln, da hab' ich es nicht so der Korb mit meiner Bügelwäsche ist leider nie leer :-(

18. Juni 2009

Juni-Nachmittag

Der stille Tag spann gold'ne linde Fäden ... Ein Seidennetz, das unsre Frühlingserde Dem Himmel nah' zog. Und vom Himmel strich Ein ferner, frommer, ahnungsbanger Hauch Darüber hin. Und immer musst' ich denken An jenes Märchen denken ... thöricht ... schön ... ... Von Palmengärten, Engeln, süssem Frieden In Gottes wunderliebem Himmelreich.
Ringsum lag's wartend still ... die Halme wehten Und sinnend goss die Sonne ihren Blick Auf leuchtend grüne, leisbewegte Wälder, Und auf verträumte weite Fluren hin, Und alles lag in goldverklärter Schöne, In Erdenschöne. Von der Erde wob Ein grünes Athmen schwellend herben Lebens Darüber hin. Es war, es war als ob Die lebensheisse, ewig irre Erde Aufseufzend innehielt' in tollem Lauf ... Sich an des Himmels weite Brust zu schmiegen, Das müde Herz in blauen Traum zu wiegen ...
Gedicht: Lisa Baumfeld (1877-1897) Fotos: Rosabella (aufgenommen an einem Juni-Nachmittag in der "Wies" im Pfaffenwinkel)

17. Juni 2009

Liebe geht durch den Magen

mit ihm heute mittag wohl ein letztes Mal in dieser Saison

16. Juni 2009

Zeitungskorb "second hand"

vor kurzem habe ich, zu meiner großen Freude, auf dem Flohmarkt für nur 2 Euro einen weißen Fahrradkorb gekauft
zu Hause angekommen, suchte ich nun nach einer neuen Verwendung; die habe ich relativ schnell gefunden, nachdem ich mich mal wieder über den Stapel von Zeitschriften und Zeitungen, der auf dem Verandaboden neben dem Liegestuhl gelagert war, geärgert hatte nun hängt er hier, und macht, wie ich finde, eine ziemlich gute Figur

14. Juni 2009

Unikat-Schmuck

die beiden Süsswasser-Perlen-Colliers "floating beads" und "harmony" (eigene Entwürfe / handmade by Rosabella)
liegen zum Tausch bereit

13. Juni 2009

für Gabriela

heute nachmittag schlich ich durch den Garten, denn ich wollte eigentlich noch ein paar Fotos vom Lavendel machen, als Nachsatz zu meiner Verlosung; dann aber kam es doch ganz anders ... ich blieb im Vorgarten lange bei einer apricotfarbenen Rosenblüte stehen, um sie anzuschauen es ist nämlich eigentlich eine ganz besondere Blüte, müsst Ihr wissen, sie hängt als einzige an einem kleinen, mickrigen Rosenstrauch, der schon einige Male in unserem Garten hin- und herverpflanzt wurde, und von dem wir glaubten, dass er sowieso nicht mehr blühen würde
eine kleine Putte hat übrigens direkt am Strauch ihren Platz, und dieser ist so gewachsen und hat sich um sie herum verzweigt, dass die Blüte nun unmittelbar neben ihrem Köpfchen aufgeblüht ist die beiden, sie scheinen sich irgendwie aneinander zu schmiegen, als ob sie eine Einheit bilden wollten, auf jeden Fall wirkt es so auf mich ... eine ganz wunderbare, zarte Kombination, von der Natur geschaffen

ich war fasziniert davon und sah mir dieses Motiv lange an, dabei erinnerte ich mich an Deine Geschichte über das Rosenstämmchen, die Du, liebe Gabriela, heute morgen in Deinem Blog erzählt hast die ganze Zeit über musste ich an Deine Worte denken ... und deshalb widme ich Dir diese Fotos!

11. Juni 2009

Mariechen, Gesine, Lisbeth, Selma, Ida, Frieda ...

ob Mimi wohl gerne auf Hochzeiten weilte und von den Tischen, während die Gäste sich beim Tanze vergnügten, heimlich deren Namensschildchen einsammelte, um sie anschließend zwischen zarten Handschuhen in ihrer dunkelroten, lederbezogenen Schatulle zu verstecken?

so schöne Kärtchen sind es, die darin schlummern ... viele von ihnen kunstvoll gestaltet und mit Goldschnitt versehen ... wie alt werden sie sein? wieviele Jahrzehnte?

keiner weiß es, keiner kann mehr darüber etwas erzählen ... über rauschende Feste, die gefeiert wurden, weil alle Frauen mit den schönen Namen schon längst nicht mehr unter uns weilen

doch eines, das weiß ich sicher: die mit den nostalgischen Kostbarkeiten angefüllte Schatulle, die ich auf dem Flohmarkt entdeckt habe, werde ich wie einen Schatz hüten ... ob Mimi sich wohl darüber freuen würde?

Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn

Im dunklen Laub die Goldorangen glühn, Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht, Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht, Kennst du es wohl? Dahin! Dahin Möcht' ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn! Kennst du das Haus, auf Säulen ruht sein Dach, Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach, Und Marmorbilder stehn und sehn mich an: Was hat man dir, du armes Kind, getan? Kennst du es wohl? Dahin! Dahin Möcht' ich mit dir, o mein Beschützer, ziehn!
Mignon fing jeden Vers feierlich und prächtig an zu singen, als ob sie auf etwas Sonderbares aufmerksam machen, als ob sie etwas Wichtiges vortragen wollte. Bei der dritten Zeile ward ihr Gesang jedoch dumpfer und düsterer; das "Kennst du es wohl?" drückte sie geheimnisvoll und bedächtig aus; in dem "Dahin! Dahin!" lag eine unwiderstehliche Sehnsucht, und ihr "Laß uns ziehn!" wußte sie bei jeder Wiederholung dergestalt zu modifizieren, das es bald bittend und dringend, bald treibend und vielversprechend war. Nachdem sie das Lied zum zweitenmal gesungen hatte, hielt sie einen Augenblick inne, sah Wilhelm scharf an und fragte: "Kennst du das Land?" – "Es muß wohl Italien gemeint sein", versetzte Wilhelm; "woher hast du das Liedchen?" – "Italien!" sagte Mignon bedeutend; "gehst du nach Italien, so nimm mich mit, es friert mich hier." – "Bist du schon dort gewesen, liebe Kleine?" fragte Wilhelm. – Das Kind war still und nichts weiter aus ihm zu bringen.
Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre (1795/96), aus: Drittes Buch, Erstes Kapitel

Nur wer die Sehnsucht kennt, Weiß, was ich leide! Allein und abgetrennt Von aller Freude, Seh ich ans Firmament Nach jener Seite. Ach! der mich liebt und kennt, Ist in der Weite. Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß, was ich leide! Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre (1795/96), aus: Viertes Buch, Elftes Kapitel)

10. Juni 2009

Die gelbe Rose

Gib mir, o Mutter, also bat einst Floren eine kaum dem Schoße des Nichts entstiegne weiße Rose, gib mir der Schwester Incarnat. Begnüge, Kind, dich mit der Gabe, die ich dir eingebunden habe. Der Unschuld Farbe schmückt dich ja, sprach Flora sanft. Doch wer bekehret ein Herz, das Eifersucht betöret? Sie murrt, sie schmollt. Als Flora sah, daß sie die Mutterhuld mißbrauchte: nun wohl! rief sie erzürnt und hauchte sie an: So nimm, an statt des Kleids der Unschuld, das zu deinem Lose, was dir gebührt - die Tracht des Neids. Und so entstand die gelbe Rose. Gottlieb Konrad Pfeffel (1736 -1809) "The Pilgrim" (David Austin) ist der Name dieser Rose, die am haushohen Strauch üppig in unserem Garten blüht
die Sorte hat perfekt geformte Blütenblätter, sie sind recht groß und flach schalenförmig, in einem mittleren Gelb. Der Farbton verblasst zu den äußeren Blütenblättern hin und verleiht ihr eine Zartheit, die selten bei gelben Rosen zu finden ist. Der Duft ist eine angenehme Mischung von klassischem Tee und Myrrhe

5. Juni 2009

aus Nachbars Garten (II)

" ... Und wenn dein Nacken sich schlank bewegte, war es, als ob der Mond mit Händen an dir niedersank und sich um deine Hüften sehnend legte. Du wurdest wie ohne Gefühl, und wie aus Silber gegossen, und lehntest dich kühl zurück in den Mondschein, den großen ..."
Auszug aus dem Gedicht "Dein weißes Kleid war wie aus weißem Stein" von Max Dauthendey

aus Nachbars Garten (I)

komme ich gerade zurück und habe ein paar Fotos mitgebracht die beiden sind nämlich heute abend nicht da, und wir hatten kürzlich besprochen, dass ich mich ruhig mal umsehen darf ein wenig ungewöhnlich ist es schon, sich "fremden Blüten" zu nähern, und trotzdem: das hat was, man schaut irgendwie anders hin, man entdeckt eine andere Schönheit als bei den eigenen Blumen im Garten, denen man täglich begegnet und die einem natürlich schon vertraut sind