30. April 2009

Gerüche von wildem Rosenholz und von Maibirkenrinde, Maienhölzergerüche begleiten die Abendluft, die linde, und sind wie die Gespielen der Blättergewinde, Geruch der harzigen Fichtentriebe, der hellen, der Weichselgeruch und der Duft von Schlehblütenzellen. Über die Gräser der Hügel an allen Stellen bergauf, bergab, kommen die Bäume zu dir durch die Luft von weitem schon, als zögen sie atmend am Wanderstab verliebt in alle Welt davon. Max Dauthendey (1876 - 1918)

29. April 2009

wunderbare Abendsonne

scheint gerade in mein Zimmer
um 20.30 Uhr fotografiert
und weil es so schön passt,
schnell noch ein weiteres Gedicht von Max Dauthendey, dann ist aber Schluss für heute ...

Rote Rosen du hast deine Hand noch nicht auf die Türklinke gelegt, als dir durchs Türbrett der Rosen Brand schon entgegenschlägt die Rosen sind deinem Herzen näher als manches Wort, sie geben ihr Glück in die Luft und halten doch vornehm das Prahlen zurück der Rose Seele will sich sanft zu dir setzen, deine Augen haben und deinem Blut von Seligkeit schwätzen wer sie vor seinen Türen in kleinen menschengroßen Bäumen pflegt, dem hat sich das Glück quer über die Schwelle gelegt denn die roten Rosen, die können für dich küren, sie locken dir die Liebste durch verschlossene Türen

ich schaute in den Garten,
da schaute mir die Glut
einer Rose entgegen
ich fühlte sie aus der Ferne
in meiner Hand wie deine Liebe
seit ich dich küsse,
geht die Zeit der Rosen nicht aus
der Garten lacht
mit roten Lippen wie du
Tag und Nacht
sind kaum ein Fächerschlag,
und ein Jahr
ist nur ein Hahnenschrei
ich lebe es mit geschlossenen Augen
Max Dauthendey
(1876 - 1918)

28. April 2009

Nicht wer die Rose hat, sieht sie, wer die Rose sieht, hat sie.

auf den zweiten Blick

bevor ich Besteckteile vom Flohmarkt für meine Schlüsselanhänger umarbeite (ich hatte mal darüber geschrieben und einige fertige Exemplare hier im Blog gezeigt), schaue ich sie manchmal lange an, drehe und wende sie, berühre und fühle ihre zerkratzten Oberflächen und entdecke dabei oft kleine Details, die ich auf den ersten Blick gar nicht gesehen habe
während dessen gehen mir viele Fragen durch den Kopf, die diese Stücke plötzlich noch interessanter werden lassen ... wie alt wird das Besteck wohl sein? wer wird es in Händen gehalten haben? was wurde damit gegessen? warum ist die Gabel verbogen … wurde sie für etwas anderes verwendet als damit zu essen? wie oft wurde das Silber wieder zum Glänzen gebracht und auf welche Art und Weise? wo wurde es aufbewahrt? hat es vielleicht in einem schönen alten Schrank gelegen? wurde es auch von Kindern benutzt? wie viele Generationen haben es sich vererbt? wo wurde es hergestellt? wie viele Stücke gab es davon? und während ich mir diese Gedanken mache, bin ich fasziniert von den nicht zu übersehenden Altersspuren und davon, welche besondere Schönheit von ihnen ausgeht dann beginne ich, mit ihnen zu „spielen“ und versuche, kleine unscheinbare Details ins rechte Licht zu rücken manchmal mache ich Fotos davon, und wenn ich sie später anschaue, bin ich ganz angetan von den unterschiedlichen Formgebungen, die sich mir präsentieren sicher werden jetzt einige von Euch denken, die ist ja verrückt, die fotografiert altes Besteck ich finde es jedenfalls faszinierend, wie solche Neben-sächlichkeiten, die erst durch intensives Betrachten zum Vorschein kommen, begeistern können und nun bin ich gespannt, wie diese Momentaufnahmen auf Euch wirken!
zum Vergrößern bitte Fotos anklicken

25. April 2009

plötzlich nicht mehr erwünscht?

manchmal kommt es vor, dass ich samstags kurz vor Ladenschluss nochmal losgehe, um mir Blumen zu besorgen - so auch heute - und dann am liebsten in ein ganz bestimmtes Geschäft, weil es dort eine große Auswahl gibt
ja, ich muss gestehen, es war schon kurz nach 12.00 Uhr, aber offiziell schließt dieser Laden erst um 13.00 Uhr, und eigentlich habe ich dann auch kein schlechtes Gewissen, die Mitarbeiter dort bei den Vorbereitungen fürs Wochenende zu stören
aber heute, da war es anders:
ich also hinein, gut gelaunt und mit der Absicht, mir mal wieder selber einen richtig schönen Strauß zusammenzustellen, einen nach meinem Geschmack ... oftmals mag ich nämlich gar nicht die Sträuße, die bereits fertig gebunden zum Verkauf angeboten werden
nun denn, die Blumenfrau fragte mich, ob sie mir helfen könne ... ich sagte ihr, ich hätte gerne Blumen, sie brauche sie nachher auch gar nicht aufzubinden, da ich dies selber machen wolle, einfach nur in Papier einwickeln ... sie zeigte freundlich aber bestimmt auf das Dutzend fertig gebundener Sträuße ... nein, davon mag ich keinen, ich wolle mir selber einen Strauß zusammenstellen, entgegnete ich ... ihre Laune wechselte schlagartig, ich spürte, dass ich plötzlich nicht mehr willkommen sondern eher geduldet war und in dem Moment wohl eine Last für sie, denn schließlich dauert es in der Regel immer länger, wenn sich Kunden die Blumen selber aussuchen ... okay, bei mir dauert es länger, muss ich ja zugeben, aber was soll's, das ist ja nicht schlimm, im Gegenteil ... ich stand jetzt irgendwie unter einem recht unangenehmen Druck, sie wibbelte nämlich ungeduldig neben mir hin und her, von einem Fuß auf den anderen, und mit diesem unguten Gefühl war ich nun völlig unentschlossen
ob es überhaupt erwünscht ist, wenn ein Kunde kreativ ist und sich seinen Strauß selber zusammenstellen möchte oder eine ganz bestimmte Vorstellung hat oder einen vielleicht etwas anderen Geschmack als andere, die sich einfach "nur so" bedienen lassen?? daran musste ich nun auch noch denken, und am liebsten hätte ich sie dort einfach stehen lassen wollen, weil ich irgendwie auch wütend war, auf mich, weil ich nicht einfach wieder gegangen bin und auf sie mit ihrer unfreundlichen Art ... es ist ein Unding, schließlich bezahle ich die Blumen, und die sind ja noch nicht einmal günstig, im Gegenteil ... ich war genervt, zeigte dann irgendwie nur noch auf diese Blumen und diese und diese ... und war glaube ich, in dem Moment auch nicht mehr so freundlich zu ihr
schade, die Sorgfalt, mit der ich sonst auswähle, blieb heute leider auf der Strecke ... nun gut, die Blumen können nichts dafür, sie strahlen mit ihrer Schönheit, und das hat mich mittlerweile auch schon wieder milde gestimmt ...

in diesem Sinne: allen ein zauberhaftes Wochenende!

24. April 2009

Vergissmeinnicht "on Tour"

heute nachmittag im Garten
die Fotos zum Vergrößern bitte anklicken

"Eine Art von süßem Schlummer befiel ihn, in welchem er unbeschreibliche Begebenheiten träumte, und woraus ihn eine andere Erleuchtung weckte. Er fand sich auf einem weiten Rasen am Rande einer Quelle, die in die Luft hinaus quoll und sich darin zu verzehren schien. Dunkelblaue Felsen mit bunten Adern erhoben sich in einiger Entfernung; das Tageslicht, das ihn umgab, war heller und milder als gewöhnlich, der Himmel war schwarzblau und völlig rein. Was ihn aber mit voller Macht anzog, war eine hohe lichtblaue Blume, die zunächst an der Quelle stand und ihn mit ihren breiten, glänzenden Blättern berührte. Rund um sie her standen unzählige Blumen von allen Farben, und der köstlichste Geruch erfüllte die Luft. Er sah nichts als die blaue Blume und betrachtete sie lange mit unnennbarer Zärtlichkeit. Endlich wollte er sich ihr nähern, als sie auf einmal sich zu bewegen und sich zu verändern anfing; die Blätter wurden glänzender und schmiegten sich an den wachsenden Stengel; die Blume neigte sich nach ihm zu, und die Blütenblätter zeigten einen blauen, ausgebreiteten Kragen, in welchem ein zartes Gesicht schwebte." (aus: "Heinrich von Ofterdingen")
"Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe." (Ricarda Huch)

Die blaue Blume Ich suche die blaue Blume, Ich suche und finde sie nie, Mir träumt, dass in der Blume Mein gutes Glück mir blüh. Ich wandre mit meiner Harfe Durch Länder, Städt und Au'n, Ob nirgends in der Runde Die blaue Blume zu schaun. Ich wandre schon seit lange, Hab lang gehofft, vertraut, Doch ach, noch nirgends hab ich Die blaue Blum geschaut. Joseph von Eichendorff

Das schönste Geschenk an den Menschen ist die Fähigkeit zur Freude. Luc de Clapiers Vauvenargue französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller (1715 - 1747)

23. April 2009

durchs Schlüsselloch geschaut

in den letzten Tagen haben bereits einige von sich Fotos gezeigt, und es ist irgendwie total spannend zu sehen,
wer hinter den Blogs steckt
dann werde ich jetzt auch mal ... warum eigentlich nicht?

22. April 2009

"Wer Schmetterlinge lachen hört ..."

habt Ihr schon meine großen, weißen Glasnuggets entdeckt? dieses Mal habe ich sie mit schönen, zarten Schmetterlings-Motiven zu kleinen Unikat-Stücken "tätowiert" ich selber verschenke sie schon mal als Glücksbringer oder benutze sie als Briefbeschwerer oder gleich zu mehreren als Tisch-Dekoration

wenn man die Nuggets weiterverschenkt, kann man sie vorher auf den flachen, glatten Rückseiten mit wasserfestem Stift sogar beschriften

"Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken, der wird im Mondschein ungestört von Furcht, die Nacht entdecken ..."

21. April 2009

mein erstes Inchies-Bild

ist gerade eben fertig geworden, schön romantisch, wie ich finde ... darf ich es Euch vorstellen? "Victoria" - Unikat / Handmade with love by Rosabella - bestehend aus 8 von mir nach eigener Idee gestalteten Inchies (je 2,5 x 2,5 cm) auf Rosen-Karton im weißen Holzbilderrahmen zum Anlehnen, Aufstellen oder Aufhängen

20. April 2009

Knopfkette BLACK & WHITE

heute hatte ich mal Lust, wieder etwas Kreatives mit Knöpfen zu machen, und dieses außergewöhnliche Halsgeschmeide ist dann dabei entstanden

sie besteht aus insgesamt 37 Knöpfen, die meisten Einzelstücke und nicht mehr zu bekommen, da sie zum Teil schon sehr alt sind die Knöpfe habe ich versetzt gefädelt, so daß eine schöne Struktur entstanden ist; als Verschluss dient ein einzelner, besonders schöner Knopf, der einfach in eine Schlaufe eingelegt wird

der Clou an der Kette ist, dass man sie von beiden Seiten tragen kann, da Vorder- und Rückseite aus verschiedenen Knöpfen bestehen; sie hat eine Gesamtlänge von knapp 50 cm und wird halsnah getragen
- Unikat / handmade with love by Rosabella -

19. April 2009

am 7. Tage sollst du ruhen

nachdem es in den letzten Tagen sehr viel geregnet hat und heute mittag dann endlich die Sonne wieder zum Vorschein kam, zog es mich nach draußen in den Garten ... wie herrlich es doch ist, einfach mal nichts zu tun, nur dasitzen, die wunderbare Natur genießen, in einer schönen Zeitschrift blättern und, wie auch in den Jahren zuvor, von meiner Tochter mit einem klitzekleinen Sträußchen beschenkt zu werden, das sie aus ein paar Garten-Blümchen zusammengesteckt hat einen wunderschönen Restsonntag wünsche ich Euch damit in der Hoffnung, dass es allen gut geht!

18. April 2009

Gaumenfreuden

heute vormittag war ich noch schnell auf dem Markt, um etwas frisches Obst und Gemüse zu besorgen; an einem Stand lachte mich das frische Grün von Bärlauch so dermaßen an, dass ich diesem nicht lange widerstehen konnte und später beim Nachhausefahren einen Bund davon in meinem Korb liegen hatte; Bärlauch ist ja schon etwas ganz Feines, vorausgesetzt natürlich, man mag den Geschmack von Knoblauch ... auf jeden Fall habe ich mich eben entschlossen, für heute abend Bärlauchbutter vorzubereiten, also, los geht's ...
doch bevor ich die knackigen Blätter zerschneide, muss ich sie doch erst einmal fotografieren ... ach wie schön, ein paar ganz zarte Blüten steckten dazwischen, die kann ich dann gleich noch als Deko verwenden
jetzt aber her mit der guten irischen Butter, ein paar Prisen vom Orangen-Thymian-Salz hinein, dann den grob zerschnittenen Bärlauch dazu, alles gut mischen

und voilà ...

ach ja, ein paar Erdbeeren habe ich dann auch noch gleich mitgenommen, sie sahen so lecker aus; die gibt's später dazu mit ein bißchen Käse ... da läuft mir - ehrlich gesagt - jetzt schon das Wasser im Mund zusammen, Euch auch?

Nachtrag: das ist ja lustig, gerade entdecke ich bei Marina, dass auch sie heute Bärlauch verarbeitet ...

habt ein schönes Wochenende ♥

15. April 2009

für C. H.

weißt du noch in den Nächten der Zweisamkeit umhüllt von magischen Klängen die uns verzauberten zusammen erlebten wir Glück momentelang im Traum ohne Zwang spürten nur noch uns einander zugewandt getaumelt betrunken vom Liebesglück (c) Rosabella

14. April 2009

April, April ...

am frühen Abend verdunkelte sich plötzlich der Himmel, von weitem konnte man bereits ein Donnergrollen wahrnehmen, erste Blitze zuckten, und dann ging alles ganz schnell, das Gewitter war jetzt direkt über uns, und bedrohlich wirkten die mächtigen Wolken, die glücklicherweise nur ein paar wenige, dicke Tropfen abregneten so schnell wie es gekommen, war es auch schon weitergezogen, ohne viel Schaden anzurichten
die unzähligen, zarten Blüten an unserem alten Kirschbaum im Garten waren unversehrt geblieben, selbst der kurzweilig aufkommende, starke Wind konnte ihnen nichts anhaben
so können wir nun noch ein wenig länger diese wunderbare Pracht genießen, deren Tage sowieso schon gezählt sind ...

"Die Anweisungen des Schöpfers sind niedergeschrieben in unseren Herzen und Gedanken, in den heiligen Schriften der Natur, die jeder für sich selbst lesen kann - tagtäglich in den kleinen Geschöpfen, in den Gräsern und Bäumen, in den wachsenden Dingen, in Wind und Donner und Regen, in den Meeren, Seen und Flüssen, in Gebirgen, Felsen und Sand, in der gewaltigen Kraft der Sonne, dem Zauber von Großmutter Mond, in den Geheimnissen der Sterne. All diese spirituellen Wesen sind unsere Lehrer." Indianische Weisheit

10. April 2009

leise ...

"Christe, du Schöpfer aller Welt" Text: Theodor Kliefoth (1875) Christe, du Schöpfer aller Welt, du König, der die Gläub'gen hält, weil unser Bitten dir gefällt, nimm unser Loblied an, o Held. Kein Maß hat deine Gnad gekannt, hat in Geduld mit starker Hand durch Leid am Kreuz gelöst das Band, das Adams Sünde um uns wand. Vor dem die Sterne neigen sich, du kamst ins Fleisch demütiglich, darin zu leiden williglich; in Todesschmerz dein Leib erblich. Die Hand gebunden ausgestreckt, zu lösen, was in Banden steckt, hast du mit Gnad den Zorn bedeckt, den Menschenschuld in Gott erweckt. Du hangst am Kreuze sterbend hier, und doch erbebt die Erd vor dir, der Geist der Kraft geht aus von dir, die stolze Welt erblaßt vor dir. Jetzt um dein Siegerangesicht des ewgen Vaters Glanz sich flicht jetzt mit des Geistes Kraft und Licht, o König du, verlaß uns nicht.

Max Klinger, Die Kreuzigung Christi, 1891

9. April 2009

das Unsichtbarste will zum Lichte sprechen

Vom Erdenstaub zu reinen, blauen Lüften Dringt weit der Blick in ersten Frühlingstagen, Und höher steigt der mächt'ge Sonnenwagen, Die Erde sehnt nach Blättern sich und Düften, Und heilige Geschichten uns dann sagen Was sich geahnet in des Herzens Klüften. Er ist erstanden aus den Todesgrüften, Und wie vergebens war der Menschen Zagen, Ja so ersteht die Welt der Himmelsgaben Mit jedem Jahre neu, die Knospen brechen, Und nichts ist unsrer Liebe zu erhaben, Sie gibt uns alles in den Wonnebächen, Die nach dem Eisgang Flur und Aug' durchgraben, Das Unsichtbarste will zum Lichte sprechen. Achim von Arnim (1781-1831)

4. April 2009

happy birthday to you

die sind für Dich, liebe Sonja, weil Du heute Geburtstag hast ♥lichen Glückwunsch, alles Liebe und Gute und einen wunderbaren Tag voller Freude!

ich liebe Rosali

- handmade by Rosabella -

3. April 2009

ein wunderbares Wochenende wünsche ich Euch ... genießt den Frühling!
~ Sternmagnolie ~ Foto vom 2. April 2009
"Es sind nicht die bunten Farben, die lustigen Töne, die warme Luft, die uns im Frühling so begeistern, es ist der stille weissagende Geist unendlicher Hoffnungen, ein Vorgefühl vieler froher Tage, die Ahnung höherer ewiger Blüten und Früchte, und die dunkle Sympathie mit der gesellig sich entfaltenden Welt." Novalis (1772 - 1801)

1. April 2009

"Aus einem April"

Aus einem April Wieder duftet der Wald. Es heben die schwebenden Lerchen mit sich den Himmel empor, der unseren Schultern schwer war; zwar sah man noch durch die Äste den Tag, wie er leer war,- aber nach langen, regnenden Nachmittagen kommen die goldübersonnten neueren Stunden, vor denen flüchtend an fernen Häuserfronten alle die wunden Fenster furchtsam mit Flügeln schlagen. Dann wird es still. Sogar der Regen geht leiser über der Steine ruhig dunkelnden Glanz. Alle Geräusche ducken sich ganz in die glänzenden Knospen der Reiser. Rainer Maria Rilke, 1902 aus der Sammlung "Das Buch der Bilder"

April, April

"Wer auf Narren hoffend blickt,
wird in den April geschickt"

wirklich alles über den 1. April erfährt man von Prof. Becker-Huberti auf den Seiten religioeses-brauchtum.de