31. Januar 2009

Man muß Kopf und Herz auf dem rechten Fleck haben, um Aufrichtigkeit sogar dann zu lieben, wenn sie kränkt, oder sich ihrer zu bedienen, ohne zu beleidigen. Wenige Menschen haben Kraft genug, die Wahrheit zu ertragen und zu sagen.
Luc de Clapiers Vauvenargues (1715 - 1747) - französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller -

"The crystal ball" (Ausschnitt), John William Waterhouse, 1902

29. Januar 2009

in der Natur, die mich umarmt, fühle ich mich frei und trotzdem geborgen schön, dieses Gefühl, nicht alleine zu sein Worte kann sie nicht formulieren, nein, aber die Bilder, die ich durch sie wahrnehme, machen mich glücklich Farben, Formen, Geräusche, da braucht sie keine Worte, ich verstehe sie auch so und dieses Gefühl, inmitten dieses Wunders zu sein, ist so stark es ist ein Geschenk, das ich jeden Tag erhalte - einfach so und als Dank schenke ich ihr meine Aufmerksamkeit für all das Leben, was mich umgibt ich nehme meine Umwelt wahr - richtig wahr - mit all den Sinnen, die die Natur mir gab und weil ich das kann, bin ich glücklich Natur, ich danke dir für dieses Gefühl des Glücklichseins © Rosabella

Ansichts-Sache

wenn ich am Meer bin, gehören für mich stundenlange Spaziergänge genauso dazu wie die Möwen zum Wasser, und es ist wunderbar, auf meinem Weg am Strand dabei die Dinge zu sammeln, die mir vor die Füße geschwemmt werden ... und es ist wunderbar, zwischendurch immer wieder mal Augenblicke mit der Kamera festzuhalten abgesehen von klassischen Fotomotiven wie aufschäumende Wellen, ein Sonnenuntergang oder ein Schiff am Horizont interessieren mich vielmehr die auf den ersten Blick unscheinbaren Dinge, die leicht übersehen oder gar nicht wahrgenommen werden, die aber oftmals ganz eigene, lebendige Details verbergen und geradezu darauf warten, mit anderen Augen gesehen und entdeckt zu werden ich gehöre zu denen, die gerne nahe herangehen und suchen oder die einen anderen Blickwinkel wählen als den, den man sonst benutzt, um Fotos zu machen, denn ich mag diese Motive, von denen eine gewisse Faszination ausgeht und bei denen man manchmal zweimal hinsehen muss, um eine eigene Schönheit zu erkennen ... und ich mag es, wenn diese Fotos dann hinterher von den Betrachtern verschiedentlich interpretiert werden, jeder auf seine Art, die Dinge zu sehen beim Durchstöbern meiner Ordner nach einem "klassischen" Sonnenuntergangsfoto, das ich vor ein paar Tagen hier im Blog veröffentlicht habe, entdeckte ich dabei wieder ein paar Aufnahmen, die ich Euch jetzt gerne einfach mal zeigen möchte

28. Januar 2009

und suche den Traum der Nacht

Ach, gestern hat er mir Rosen gebracht, sie haben geduftet die ganze Nacht, für ihn geworben, der meiner denkt - da hab' ich den Traum der Nacht ihm geschenkt. Und heute geh' ich und lächle stumm, trag' seine Rosen mit mir herum und warte und lausche, und geht die Tür, so zittert mein Herz: ach, käm er zu mir! Und küsse die Rosen, die er gebracht, und gehe und suche den Traum der Nacht ... Thekla Lingen (1866 - 1931)

"Sweet Summer", John William Waterhouse, 1912

Recycling-Design vom Feinsten

vor einiger Zeit funktionierte ich mehrere versilberte Kaffeelöffel aus der Serie "Hildesheimer Rose" zu Schlüsselanhängern um

nun habe ich aus einer ganz wunderbaren antiken Silbergabel mit einem sehr interessanten Aussehen einen neuen Anhänger gefertigt ich dachte, wenn es mit kleinen Löffeln geht, warum dann nicht auch mit einer größeren Gabel, dazu noch mit einer so schönen? der nicht gerade geringe Kraftaufwand für's Sägen, Biegen, Feilen und Hämmern sowie einiges an Fingerspitzengefühl beim Umarbeiten haben sich gelohnt ein besonders hübsches Unikat ist nun entstanden, sogar mit echtem Perlmuttgriff

26. Januar 2009

lasse dich tragen inmitten des Meeres von der Leichtigkeit der Wogen hin zu der Insel, auf der auch du dich wirst ausruhen können, irgendwann, früher oder später
© Rosabella

25. Januar 2009

an meine Rose

eine liebe Freundin hat mir letzte Woche Rosen geschenkt, welche von einer ganz besonderen, ausgefallenen Sorte, die ich vorher so noch nie bewusst gesehen habe
sie strahlen irgendwie etwas Nostalgisches, etwas Unnahbares aus, und ihre Farbe - weder Rosa noch Pink, weder Zartgrün noch Beige - von allem etwas, einfach prächtig
bevor sie nun verwelken und ihre Schönheit verlieren, habe ich von einer in der Morgensonne eben ein paar Aufnahmen gemacht

An meine Rose Frohlocke, schöne junge Rose, Dein Bild wird nicht verschwinden, Wenn auch die Glut, die dauerlose, Verweht in Abendwinden. So süßer Duft, so helle Flamme Kann nicht für irdisch gelten; Du prangst am stolzen Rosenstamme, Verpflanzt aus andern Welten; O weilten wir in jenen Lüften, Wo keine Schranke wehrte, Daß ich mit deinen Zauberdüften Die Ewigkeiten nährte! – Doch hat, du holde Wunderblume, Mein Herz voll süßen Bebens Dich mir gemalt zum Eigentume Ins Tiefste meines Lebens.

Nikolaus Lenau (1802 - 1850)

24. Januar 2009

Die Schmerzen, die wir dem Freund offenbaren, sind schon halb geheilt. Worüber wir sprechen, darüber mildern sich unsere Leidenschaften, es wird hell in uns. Der Gegenstand des Zorns, des Ärgers, des Kummers erscheint uns in einem Licht, in welchem wir die Unwürdigkeit der Leidenschaft erkennen. Worüber wir im Dunkel und Zweifel sind, wir dürfen nur darüber sprechen - oft in dem Augenblick schon, wo wir den Mund auftun, um den Freund zu fragen, schwinden die Zweifel und Dunkelheiten. Ludwig Feuerbach, deutscher Philosoph (1804 - 1872)

20. Januar 2009

betörend, berauschend die Musik
momentelang schwerelos schwebend
über dem Boden
unter meinen Füßen
© Rosabella

19. Januar 2009

für heute dasein - das ist Freude

Die Sonne scheint für dich - deinetwegen,
und wenn sie müde wird, beginnt der Mond,
und dann werden die Sterne angezündet.
Es wird Winter, die ganze Schöpfung verkleidet sich,
spielt Verstecken, um dich zu vergnügen.
Es wird Frühling, Vögel schwärmen herbei, dich zu erfreuen,
das Grün sprießt, der Wald wächst schön
und steht da wie eine Braut, um dir Freude zu schenken.
Es wird Herbst, die Vögel ziehn fort,
nicht weil sie sich rar machen wollen,
nein, nur damit du ihrer nicht überdrüssig würdest.
Der Wald legt seinen Schmuck ab,
nur um im nächsten Jahr neu zu erstehen,
dich zu erfreuen ...
All das sollte nichts sein,
worüber du dich freuen kannst?
Lerne von der Lilie und lerne vom Vogel, deinen Lehrern:
zu sein heißt, für heute dasein - das ist Freude.
Søren Kierkegaard (1813 - 1855)

18. Januar 2009

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und alles Liebe

die sind für Dich, liebe Doris

16. Januar 2009

möchte mich zwischendurch kurz melden, da es mir auch schon wieder besser geht war eben schnell mal etwas einkaufen und habe mir Rosen mitgebracht, da ich weiß, dass sie zu meiner Genesung beitragen als kleines Dankeschön ein Foto von ihnen für alle Eure liebenswürdigen Kommentare, die mir gut tun und mich schnell wieder gesund werden lassen

14. Januar 2009

Zwangspause

mit Kamillentee und Zwieback ...
bis bald und bleibt gesund !

13. Januar 2009

Freue dich an deinen Erfolgen und Plänen
und strebe danach weiterzukommen,
doch bleibe bescheiden.
Denn im wechselnden Glück des Lebens
bleibt niemand immer oben. (aus Irland)

12. Januar 2009

Augen-Blicke

um einmal die Frage zu beantworten, warum musste es denn ausgerechnet der Name "Rosabella"sein ?
ich werde Euch hier an dieser Stelle sicherlich nun nicht mit einer ausschweifenden Erklärung langweilen
manchmal bedarf es eben keiner großen Worte, und so habe ich bei mir Zuhause mal ein paar "Augen-Blicke" eingefangen, um sie Euch zu zeigen
mir persönlich bereitet es nämlich selbst auch großes Vergnügen, anderer Leute Fotos anzuschauen ... ich hoffe, es geht Euch genauso ?!

9. Januar 2009

Seifenzauber

mich erreichte heute ein duftendes Päckchen, denn ich habe letztens Rosenseife eingekauft, und zwar in Kerstins Shop "Seifenzauber" http://de.dawanda.com/user/seifenzauber
was soll ich sagen? alleine das Auspacken der wunderbaren Seifen war ein Hochgenuss, ich liebe diesen Rosenduft, der alle Sinne anspricht, der betört ... einfach zauberhaft!
und die Seifenstücke?
eines schöner als das andere,
und ich mit meiner Vorliebe für keltische Ornamente
komme vollstens auf meine Kosten ...

... und dieser Duft erst!!!

"Ich freue mich des Lebens ... suche keine Dornen, hasche die kleinen Freuden. Sind die Türen niedrig, so bücke ich mich. Kann ich den Stein aus dem Weg räumen, so tue ich es; ist er zu schwer, so gehe ich um ihn herum - und so finde ich alle Tage etwas, das mich freut. "
Catharina E. von Goethe
- Mutter von Johann W. von Goethe -
(1731 - 1808)

Winter-Sonnen-Licht

in unseren ehemals "roten Salon" fällt das Nachmittagslicht der Wintersonne besonders schön hinein
ich spreche übrigens von "ehemals", weil dieses rot tapezierte Zimmer mittlerweile zum typischen Rosabella-Raum geworden ist, bestückt mit antiken Möbeln, antiquarischen Büchern, altem Rosenporzellan, einem riesigen Sofa, auf dem Berge meiner Stoffe liegen und meinem irgendwann einmal auf dem Flohmarkt erstandenen kleinen Rosen-Sessel, der zur "Sammelstelle" von ein paar mir ans Herz gewachsenen Schätzen geworden ist
der Sessel darf in der kalten Jahreszeit auf einem besonders schönen Plätzchen stehen, nämlich direkt vor der Tür, die zur Dachterrasse hinausführt und die normalerweise nur in den Sommermonaten benutzt wird

ich mag diesen Anblick vor dem Fenster, und mein Sammelsurium ist an dieser Stelle besonders schön ins rechte Licht gerückt

nur gerade eben, da habe ich ihn mal kurz für ein Foto beiseite geschoben der Anblick von schneebedeckten Fliesen auf der Dachterrasse ist nämlich so ungewöhnlich, dass er auch gleich schon irgendwie wieder schön ist

brrrrrrrr ... jetzt aber schnell wieder die Türe zu und zurück ins kuschelige, warme Zimmer

Nachtrag (11. Januar)

Ihr Lieben, ich möchte mich keineswegs mit "fremden Federn" schmücken, mir scheint, bei einigen ist es so angekommen, als ob ich die hier gezeigten Stücke selber gemacht habe um das Geheimnis ganz schnell mal zu lüften: ein Teil ist von Bianka (leinen-kreativ), zwei andere von Doris (tigerlily) und eines von Gundela (leinenkammer) bin ja selber fleißige Käuferin bei DaWanda, und wenn ich solche schönen Dinge dort entdecke, kann ich oft gar nicht anders als kaufen wie hat Marina letztens so schön in ihrem Blog geschrieben: dieses eine bestimmte Gen, wie heißt es nochmal, ach ja, KR ... es schlummert wohl auch in mir, doch das ist gar nicht schlimm, wie ich finde, im Gegenteil ... :-)))

aufgeschoben ist nicht aufgehoben

vor ein paar Tagen war ich bei IKEA, um mir Rosali-Stoff zu kaufen, da ich in einigen Blogs gelesen hatte, dass es ihn angeblich wieder gibt nachdem ich im Herbst bereits Rosali-Bettwäsche erworben hatte, wäre der Stoff nun das I-Tüpfelchen gewesen doch leider: Fehlanzeige! in der Kölner Filiale bekam ich die freundliche aber bestimmte Auskunft, dass man sich nicht sicher sei, ob dort überhaupt Meterware verkauft würde also gut, kann man nichts machen, dachte ich enttäuscht, doch glücklicherweise gibt es in diesem wunderbaren Laden ja so viele andere Dinge, denen man seine Aufmerksamkeit schenken kann kaufen wollte ich ja eigentlich nichts, nur schauen ... das realtiv gut bestückte Warenband an der Kasse später sollte mich jedoch eines Besseren belehren von den schlichten, weißen Holzrahmen habe ich mir wieder welche mitgenommen, die seither hier auf der Kommode lagen und geradezu aufforderten, "bearbeitet" zu werden mein Vorhaben, den Wochenendeinkauf heute vormittag zu erledigen, habe ich kurzerhand verworfen, da ich eine Idee hatte ich suchte und fand den wunderbaren englischen Stoff, den ich bisher wie mein Augapfel hütete, der mit den üppigen Rosen- und Tulpenblüten ... kramte dazu noch naturfarbene Filzplatten hervor, setzte mich schleunigst an den Nähtisch und fing an zu werkeln ... jetzt liegen sie schon fertig vor mir, die schönen Stoffbilder ... und richtig edel sehen sie aus *schwärm* so, nun muss ich mich aber mit dem Einkaufen beeilen ... aufgeschoben ist schließlich nicht aufgehoben ... schönes Wochenende :-)

6. Januar 2009

Die Anbetung der Weisen

O König du im armen Stall,
wir fallen auf's Antlitz vor dir,
der Engel jubelnden Widerhall,
im Herzen hören ihn wir.
Nimm hin den Weihrauch, Myrrh'n und Gold,
nimm hin des Morgenlandes Gut.
Wir stehen, o König in deinem Sold,
wir leben in deiner Hut.
Im Weihrauch steig' das Gebet empor
Zu deinem Angesicht,
tu' auf deiner Gnade weites Tor,
verschmähe die Bittenden nicht!
Die Myrrhe deutet die Bitterkeit,
dass du zu leiden kamst;
doch auch, dass du die Schmerzen geweiht,
von ihnen den Stachel nahmst.
Wie lautres Gold sei unsre Lieb',
so unverfälscht und rein.
Was uns an Hab' und Schätzen blieb,
all dies, o König, sei dein.

Josef Gabriel Ritter von Rheinberger (1839 - 1901)

5. Januar 2009

"Nur wer ein Auge dafür hat, sieht etwas Schönes und Gutes, in jedem Wetter, er findet Schnee, brennende Sonne, Sturm und ruhiges Wetter schön, hat alle Jahreszeiten gern und ist im Grunde damit zufrieden, daß die Dinge so sind wie sie sind."
Vincent van Gogh (1853 - 1890)

Schnee

endlich hat auch uns der Schnee erreicht, und so entlockt mir die weiße Pracht, wenn ich sie morgens beim Hinausschauen aus dem Fenster entdecke, ein erstauntes "oooohhhh ..." ja, auch ich freue mich wie ein Kind über Schnee, vorausgesetzt, ich kann das Auto an solchen Tagen stehen lassen da meine Tochter noch Ferien hat, und sie es ebenfalls kaum erwarten kann, nach draußen zu kommen, waren wir uns schnell einig, einen Spaziergang zu den Pferdekoppeln zu machen gut fünf Minuten von hier entfernt in einem Naturschutzgebiet gibt es reichlich Felder und Wiesen mit ganz vielen Pferden, die bereits an den Zäunen verharrten, als ob sie schon auf uns warteten ;-) natürlich hatte ich meine Kamera dabei, wie sollte es auch anders sein, damit ich sie aufnehmen kann: Fotos mit Seltenheitswert! denn wann liegen im Rheinland schon mal 10 cm Schnee?

3. Januar 2009

In jedem Winter steckt ein zitternder Frühling,
und hinter dem Schleier jeder Nacht
verbirgt sich ein lächelnder Morgen.
Khalil Gibran (1883 - 1931)
die Fotos habe ich heute nachmittag kurz nach 17.00 Uhr während eines Spazierganges aufgenommen

Eisblumen (2)

Blüten, die es bis jetzt geschafft haben, sich auch in der kalten Jahrezseit noch an den Sträuchern zu halten, sind nun durch den Frost zu Eisblumen verzaubert worden sie strahlen in der wohl letzten Phase ihres Daseins immer noch eine faszinierende Schönheit aus