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13. Oktober 2009

Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still, als atmete man kaum, und dennoch fallen raschelnd, fern und nah', die schönsten Früchte ab von jedem Baum. O stört sie nicht, die Feier der Natur! Dies ist die Lese, die sie selber hält, denn heute lös't sich von den Zweigen nur, was vor dem milden Strahl der Sonne fällt. Gedicht "Herbstbild" von Friedrich Hebbel (1813 – 1863)

Kommentare:

  1. Und wieder ein wunderbares Herbstgedicht mit einer eindrucksvollen Impression. Hach, ich bin so gerne hier bei dir auf dem Blog, es ist wir ein Ausflug in Stille und Genuss. Danke!

    Herzensgrüße von Kirstin

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  2. Ein wunderschönes Bild... es zeigt sehr schön, wie herrlich der Herbst ist...mit all seinen Farben

    lg Regina

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  3. Das ist ein sehr schöne herbstbild.

    Grusse lia

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  4. Du findest immer die schönsten Worte und Verse..... die Farben des Herbst sind einfach so energetisch...und machen froh!

    ;)
    LG
    kathy

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  5. Traumhaft. Gedicht und Bild. Ich musste es als Kind in der Schule aufsagen. Nicht weiter schlimm, da ich es sehr mochte.

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  6. Ich schliesse mich meinen Vorleserinnen an: Toll! Und: Danke!

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  7. Dies war schon in der Schule eines meiner Lieblingsgedichte. Danke, dass Du, das hier postet.
    LG Queenbee

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)