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12. Oktober 2009

Der Kürbis

" ... daß an so niedrigem und dünnem Stiele solch eine grosse Frucht, ja gar, daß ihrer viele daran zugleich entstehn und wachsen können, ist wohl mit Recht ein Wunder-Werk zu nennen. Wie lieblich glatt sind ihre bunte Schalen, die bald so gelb als Gold, bald etwas bleich, bald gelb und bleich, und grün zugleich, absonderlich, wenn sie der Sonne Strahlen mit einem hellen Blick bemalen, wodurch ein heit'rer Glanz, recht Wunder-schön auf ihrer glatten Ründ', als wie ein Stern, zu sehn. ..." aus dem Gedicht "Der Kürbis" von Barthold Heinrich Brockes (1680 – 1747)

Kommentare:

  1. Hallöööchen,
    was wäre Herbst ohne Kürbisse.....
    tolles Bild und sehr schönes Gedicht!
    Liebe Grüße
    ~ Bine ~

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  2. Ein Gedicht, das ausspricht, worüber ich unbewusst immer mal nachgedacht habe ;o)

    Das Foto ist auch wieder sehr eindrucksvoll!

    Ganz liebe Grüße von Kirstin

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)