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5. September 2009

Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen: bald siehst du, wenn der Schleier fällt, den blauen Himmel unverstellt, herbstkräftig die gedämpfte Welt in warmem Golde fließen. Gedicht "Septembermorgen" von Eduard Mörike (1804 - 1875)

Kommentare:

  1. hach... wundeschön dieses Gedicht.. vielen Dank liebe Rosabella. ♥
    LG
    Claudine

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  2. Genau was ich gerade brauchte. Mußte bei deinem Gedicht an meine Kindergartenzeit denken. Dort habe ich dieses Gedicht gelernt. Und gleichzeitig fiel mir auch "September morning" von Neil Diamond ein. Das Lied gefällt mir immer noch.
    Ein schönes Wochenende wünsche ich dir
    herzliche Grüße
    Christa

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  3. Ein schönes Gedicht zum Wochenende.
    Danke!!
    ♥-lichst
    biggi

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)