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4. August 2009

Sommerrosen

Als noch der Lenz mit süßem Veilchenodem, ein milder Sieger, durch die Lande schritt, sprach ich zu dir: Geliebte! Hat sein Mund mit letztem heißen Abschiedskuß die Rose, die rote Sommerrose, aufgebrochen, dann will ich zu dir kommen und mit Rosen, mit roten Rosen deine Schönheit krönen ... Nun kam der Sommer ... Und der Rosen Fülle seh' ich allorts und alle Stunde blühen ... die ganze Welt scheint ihrer Macht verfallen, und ihre Keusche wirbt Vasallen um Vasallen ...
aus dem Gedicht "Sommerrosen" von Hermann Conradi (1862–1890)

Kommentare:

  1. Einfach nur schön.
    Ich bin immer wieder gespannt, welche Zeilen du für uns ausgesucht hast.
    Vielen lieben Dank und herzliche Grüße,
    Yvonne

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  2. WUNDERSCHÖN!!!!!! Ich erfreue mich auch tagtäglich an meinen Rosen - am wundervollen Anblick, dem betörenden Duft........und sie werden bei mir auch "benutzt" - für Rosenzucker und Rosensalz, für Creme und um einfach das ganze Haus zu schmücken.

    Vielen Dank, für diese traumhaften Impressionen, GLG herzlichst Jade

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  3. Wünsche Dir einen schönen Rosendonnerstag :-)

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)