optimale Seiten-Darstellung bei einer Auflösung von 1280 x 1024 px



16. August 2009

Möcht' mich als Staub vor die Füße dir legen,
will dich bewegen wie die Winde das Laub, wollt' Küsse dir geben, soviel Tropfen im Regen, Liebe ist blind, doch du Geliebte bist taub. Hätte ich Hände, soviel Blätter die Bäume, sie alle sollten für dich nur sich regen. Für dich sterb ich stündlich im Lied meiner Träume und kann mich selbst nur im Traum noch bewegen. Gedicht "Für dich" von Max Dauthendey (1867–1918)
Edward Burne-Jones, "Love among the Ruins" (Ausschnitt), 1894

Kommentare:

  1. was für ein schönes Gedicht.... :-)
    Wünsche dir einen schönen Sonntag!
    LG
    Claudine

    AntwortenLöschen
  2. Oh, wie wunderschön ...

    Da läuft mir die Gänsehaut über den Rücken und drückt mein Herz!

    Wünsche dir noch einen wundervollen Sonntag,
    Kirstin

    AntwortenLöschen
  3. Wunderbare Zeilen.....
    Schönen Wochenbeginn......
    Grüße von LUNA

    AntwortenLöschen
  4. schau mal bitte bei artbykalo rein :-)

    AntwortenLöschen


O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)