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21. Juli 2009

zur Zeit ist es so schwül ...

... da schwitzen selbst die Gläser ;-)

der Himmel hat sich am Horizont bereits verdunkelt, ich denke, die in der Wettervorhersage angekündigten Gewitter werden nicht mehr lange auf sich warten lassen
schönen Abend, genießt die laue Sommerluft ... trotzdem!
"... Durchsichtig blaut die laue Sommernacht, mit glüh'nder Wange kehr' ich vom Gelage; das ist die Stunde, wo mein Herz erwacht, das eingeschläfert schwüle, bange Tage. Die Fenster auf. Nun ströme, linde Luft! Wie Kühlung zuckt es aus der Sterne Flimmern; all meine Sinne baden sich in Duft – da seh' ich's weiß mir gegenüber schimmern. Sie lehnt im Fenster. Antlitz, Arm und Hand wie Mondenlicht; dem Nacken wird zur Hülle das zartgewob'ne lichte Florgewand, und drüber hin des Haares gold'ne Fülle. Die sie bei Tag mit stiller Sorgfalt pflegt, wie duften jetzt die Rosen und Violen! Der Blumen Hauch zu mir herüber trägt des Mädchens Seufzer, glühend, unverhohlen ..."
Auszug aus dem Gedicht "Tag und Nacht"
von Ferdinand von Saar (1833–1906)

Kommentare:

  1. oh schön, gefällt mir gut !!!
    saß auch bis eben draussen mit einem vino, allerdings trinke ich immer Rotwein...
    herzlich Kathrin und gute Nacht !!!

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  2. *seufz* Ich sitze gerade auf dem Balkon mit einem Glas Rotwein und betrachte das Gewitter....Sommernächte...
    Danke dafür!!!

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  3. ...endlich wieder mal ein Abend, den man draussen geniessen kann:-)
    Den ganz grossen schweren Wolkenbruch hatten wir am Sonntagnachmittag - hoffe, es trifft euch nicht so arg!
    Gute Nachtgrüsse, Anette

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  4. Liebe Sabine,

    Das Gewitter ist eben über uns gezogen ...
    schau mal auf unseren Blog, Martin hat die Blitze "erwischt" - sind gerade mächtig stolz ;))

    Gute Nacht!

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  5. Hallo Sabine.

    Du hast einen tollen Blog. Mal was Anderes und deine genähten Katzen gefallen mir sehr gut.

    Liebe Grüße.
    Katharina

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  6. beautiful poem again
    I do love the poems you choose!
    Gr. Anna

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)