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30. Juli 2009

Sommer-Nacht

Mit des Mondes Silberauge träum' ich in die blaue Welt. Scharf ergießt sich meines Blickes Lauge über Dorf und Feld. Aber in die Ferne dringt mein Blick verweint. Sind es Lichter, sind es Sterne? Berg und Himmel wohl vereint. Hügel ... Himmel ... ich verfehle eure Grenze gern ... und so weißt auch du nicht, Seele, ob du Licht bist oder Stern. Klabund (eigtl. Alfred Henschke), 1890–1928

Kommentare:

  1. Regt meine Gedanken zur weiter Reise an ...

    LG
    Sonja

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  2. IST DAS SCHÖN - ich kannte dieses Gedicht bislang nicht!!!! Ich möchte dir ganz herzlich DANKE sagen, für all das Schöne und Zauberhafte und ich kann dein liebes Kompliment nur zurückgeben - es ist wie ein Eintauchen in eine andere Welt.........muss gleich noch ein wenig umherwandern bei dir, ich sehe schon ich hab wieder einiges versäumt (die Bilder vom vorigen Post sind auch ein Traum)!!!!

    Danke für alles und ein wundervolles Wochenende, GLG herzlichst Jade

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)