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1. Juni 2009

Junitag

zum Vergrößern bitte anklicken fotografiert während eines Urlaubes im Pfaffenwinkel ... leider weiß ich nicht mehr, wo genau das Foto entstanden ist
Einsam ruh' ich am Feldhang. Blicke stille ins Land. Uber die heiteren Wiesen und ernsteren Wälder. Über die leuchtende Fläche, den See. Sanft weht der Wind, und treibt auch die himmlischen Schiffe, die Wolken, entrücktere Bahnen, wo unsere Sehnsucht schmerzlich zerrinnt. Schrillend singen die Grillen, und warm tönt das Lachen der Schnitter, vermengt mit dem Rauschen der Sensen. Abendlicher werden die Farben, und ernster die Bläue des Sees, wenn die Sonne sich neiget über dem Hügel. Laß, Erde, meine dankbaren Hände deine Halme streifen! Gedicht von Francisca Stoecklin (1894-1931)

Kommentare:

  1. Schönes Gedicht!
    Wenn man so auf den Blog's herumsurft könnte man glatt ein Gedichtband zusammenstellen ;-)

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  2. Ja echt - bin gleicher Meinung wie Andy. Und nochwas: von wo habt ihr nur immer diese schönen Texte, bzw Gedichte? Besitzt ihr eine Bibliothek mit Gedichtbänden?

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  3. Wieder schöne worte......danke .
    Feine tag....la vie en rose.

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  4. so schöne Gedichte hast du hier ! Danke dir dafür ! herzlich Kathrin

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)