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18. Mai 2009

"ein Duft wie von Rosen"

Aus weissen Wolken baut sich ein Schloss. Spiegelnde Seen, selige Wiesen, singende Brunnen aus tiefstem Smaragd! In seinen schimmernden Hallen wohnen die alten Götter. Noch immer, abends, wenn die Sonne purpurn sinkt, glühn seine Gärten, vor ihren Wundern bebt mein Herz und lange . . . steh ich. Sehnsüchtig! Dann naht die Nacht, die Luft verlischt, wie zitterndes Silber blinkt das Meer, und über die ganze Welt hin weht ein Duft wie von Rosen. aus: Arno Holz, Phantasus - Erstes Heft

Kommentare:

  1. Liebe Sabine,
    in deinem Blog zu lesen ist immer ein wenig wie Urlaub.
    Schöne Grüße
    Kerstin

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  2. Liebe Sabine,

    danke für dein Kompliment zu den Einladungen! Wir freuen uns schon alle so sehr auf diese Ausstellung, schon das planen war ein solches Vergnügen! Deine wunderschönen Rosenträume hätten ja auch wunderbar zu uns und unserem Thema gepasst.....vielleicht irgendwann, irgendwo....die Welt ist sooooo klein!
    Liebe Grüße aus dem Sauerland
    Klaudia Rosalia

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  3. Hallo!
    Natürlich ist die Tischdecke noch da.
    Nimm doch bitte per Mail Kontakt mit mir auf (steht in meinem Profil). Dann alles weitere. Danke!

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)