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24. Mai 2009

Schönes, grünes, weiches Gras. Drin liege ich. Mitten zwischen Butterblumen! Über mir warm der Himmel: ein weites, zitterndes Weiß, das mir die Augen langsam, ganz langsam schließt. Wehende Luft, . . . ein zartes Summen. Nun bin ich fern von jeder Welt, ein sanftes Rot erfüllt mich ganz, und deutlich spür ich, wie die Sonne mir durchs Blut rinnt - minutenlang. Versunken alles. Nur noch ich. Selig.
Arno Holz (1863 - 1929)

1 Kommentar:

  1. Jetzt möchte ich mich auch in eine weiche,saftig-grüne Wiese legen.

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)