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29. April 2009

ich schaute in den Garten,
da schaute mir die Glut
einer Rose entgegen
ich fühlte sie aus der Ferne
in meiner Hand wie deine Liebe
seit ich dich küsse,
geht die Zeit der Rosen nicht aus
der Garten lacht
mit roten Lippen wie du
Tag und Nacht
sind kaum ein Fächerschlag,
und ein Jahr
ist nur ein Hahnenschrei
ich lebe es mit geschlossenen Augen
Max Dauthendey
(1876 - 1918)

Kommentare:

  1. Wunderschönes Gedicht und stimmiges Foto! Mehr kann ich dazu nicht sagen. Oder vielleicht nur dies: Hat nicht jede Frau auch ihren ureigenen Garten, den der auserwählte Adam hegen und pflegen darf?
    Herzliche Grüsse, Vilma

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  2. Wo du nur immer diese schönen Texte findest, so romantisch zum Abend, ganz wunderschön!
    Hab einen schönen romantischen Abend, liebe Sabine!♥-lichst, Cornelia

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  3. Das Bild hast Du perfekt dazu ausgewählt, meine liebe Sabine!! Ein wundervolles Gedicht - zum *träumen*!!
    LG
    Sonja

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)