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20. März 2009

wie freu' ich mich der hellen Tage

Alessandro Botticelli "La Primavera" (um 1478)
Wie freu' ich mich der hellen Tage, Wenn unterm blauen Himmelszelt Nach langer Kält' und Winterplage Frohlockt die bunte Frühlingswelt! Mir ist, als müsst' ich jubelnd springen In dieses Blütenmeer hinein, Als müsst' ich auch empor mich schwingen Hellsingend mit der Vögel Reih'n. Mein Auge hangt an jeder Blüte, Mein Ohr an jedem Klang und Ton, Und aus dem zagenden Gemüte Ist alles Erdenleid entfloh'n. Ihr fernen Lieben, lasst die Klage! O kommt und freuet euch mit mir! In meines Frühlings helle Tage, So oft sie nah'n, gehört auch ihr. August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874)

Kommentare:

  1. Du bringst uns den Frühling so zauberhaft nahe, liebe Sabine! Ganz viele schöne Wochenendgrüße!!!♥, cornelia

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  2. Schön, schön, schön, liebe Sabine, alles soooo schön!!! DANKE!!! :-)
    Liebe Grüße von Iris ♥

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  3. Ein wunderschönes Gedicht.
    Danke dafür.
    LG
    Lucie

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  4. Tja..der Frühling weckt wieder alle Sinne...und macht einem sensibel für die kleinsten Dinge und Veränderungen! Deshalb ist der Frühling irgendwie auch meine Lieblingsjahreszeit:-)!
    Liebe Grüße
    Susanne

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)