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16. März 2009

Als dann der Frühling im Garten stand, das Herz, ein seltsam Sehnen empfand,
und die Blumen und Kräuter und jeder Baum wachten auf aus dem Wintertraum, Schneeglöckchen und Veilchen hat über Nacht
der warme Regen ans Licht gebracht, aus Blüten und dunkler Erde ein Duft durchzog wie ein sanftes Rufen die Luft.
Percy Bysshe Shelley (1792 - 1832)

Kommentare:

  1. Ein wunderschönes Frühlingsgedicht! Die Schneeglöckchen sind schon da, die Veilchen lassen aber noch auf sich warten...( die mag ich besonders!)
    Was für ein wunderschöner Blog. Ich habe ihn erst jetzt entdeckt. Es ist super darin zu stöbern zu lesen und zu entdecken... ich werde bestimmt öfter vorbeischauen. Liebe Grüße Tinki

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  2. Also dann der Frühling im Garten ... ich wiederhole nur den Anfang, dieses wunderschönen Gedichts und hoffe damit dem Frühling bei uns noch ein bisschen Motivation zu schenken, denn bei uns macht er noch auf sehr sehr schüchtern!
    Ganz liebe Grüße
    Sonja

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)