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1. Februar 2009

Wir wollen uns immer die Hände halten, damit unsre Seelen nicht in den kalten, notvollen Nächten einsam erfrieren. Wir wollen uns immer tiefer finden, damit wir uns nicht wie die armen Blinden im schwarzen Walde traurig verirren. Wir wollen uns immer die Hände halten, damit wir uns nicht zu tief in die Falten des unendlichen Lebens verlieren.
Francisca Stoecklin (1894 - 1931)

"The Awakening of Adonis" (Ausschnitt), John William Waterhouse, 1899

1 Kommentar:

  1. Ich liebe deine wunderschönen Gedichte und diese unendlich schönen Bilder von Waterhouse!
    Er malt so traumhaft schöne Frauenbilder, ich mag ihn auch von ganzem Herzen.
    Danke!
    Liebe Grüße, cornelia

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)