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24. Januar 2009

Die Schmerzen, die wir dem Freund offenbaren, sind schon halb geheilt. Worüber wir sprechen, darüber mildern sich unsere Leidenschaften, es wird hell in uns. Der Gegenstand des Zorns, des Ärgers, des Kummers erscheint uns in einem Licht, in welchem wir die Unwürdigkeit der Leidenschaft erkennen. Worüber wir im Dunkel und Zweifel sind, wir dürfen nur darüber sprechen - oft in dem Augenblick schon, wo wir den Mund auftun, um den Freund zu fragen, schwinden die Zweifel und Dunkelheiten. Ludwig Feuerbach, deutscher Philosoph (1804 - 1872)

1 Kommentar:

  1. Liebe Sabine,
    ja, Freunde zum Reden zu haben ist wichtig, vor allem in Situationen der Verzweiflung. Das gibt Linderung.
    Wahre Freundschaften zu erlangen ist allerdings sehr schwierig, denn die Eigenschaft Treue und Loyalität ist offenbar für die meisten Menschen schwierig umzusetzen.
    Das Beste und Sicherste ist, man hat die Erkenntnis erlangt, daß der HERR einem in allem zur Seite steht, jederzeit und ohne wenn und aber... ♥
    Liebe Abendgrüße von Iris

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O mag ein Engel Dir die Schrift diktieren,
daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
ein Engel Deine Feder führen,
ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
und keine Wolke, keine böse,
mein Geist von Deinem Geiste liest.

Friederike Kempner (1836 - 1901)