endlich, pünktlich zu Pfingsten, scheint die Sonne wieder, und das ist auch gut so, denn hier hatte sie sich in den letzten Tagen ziemlich rar gemacht, stattdessen Grau in Grau, Dauerregen und kühle Temperaturen
und nun? der Garten beispielsweise, der wirkt im Sonnenlicht gleich nochmal so schön ... darin grünt und blüht es überall ... die Natur beschenkt uns momentan so üppig, das ist einfach wunderbar
morgen soll es jedenfalls wieder warm werden, dann könnten wir auch das erste Mal in diesem Jahr mittags auf der Veranda essen *freu*
Ihr Lieben, ich wünsche Euch was ... macht es Euch kuschelig, lasst es Euch gut gehen, genießt die vielen, vielen Herrlichkeiten, die uns draußen allerorts umgeben ...
Pfingsten, das liebliche Fest,
war gekommen;
es grünten und blühten Feld und Wald;
auf Hügeln und Höhn, in
Büschen und Hecken
übten ein fröhliches Lied
die neuermunterten
Vögel;
jede Wiese sproßte von Blumen
in duftenden Gründen,
festlich heiter
glänzte der Himmel
und farbig die Erde.
Johann Wolfgang von Goethe
übrigens, die Päonien brauchen noch ein paar Tage, bis sie blühen, doch gehören sie eigentlich zu Pfingsten wie die Tanne zu Weihnachten, findet Ihr nicht? also dachte ich mir, zeige ich nochmal ein Foto vom letzten Jahr ... ich hoffe, Ihr seid damit einverstanden ;-)
Verhaucht sein stärkstes Düften
hat rings der bunte Flor,
und leiser in den Lüften
erschallt der Vögel Chor.
Des Frühlings reichstes Prangen
fast ist es schon verblüht –
die zeitig aufgegangen,
die Rosen sind verblüht.
Doch leuchtend will entfalten
Päonie ihre Pracht,
von hehren Pfingstgewalten
im tiefsten angefacht.
Gleich einer späten Liebe,
die lang in sich geruht,
bricht sie mit mächtgem Triebe
jetzt aus in Purpurglut.
Gedicht "Pfingstrose" von Ferdinand von Saar