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6. Mai 2016

ringsum lag's wartend still








"Der stille Tag spann gold'ne linde Fäden ... ein Seidennetz, das unsre Frühlingserde dem Himmel nah' zog. Und vom Himmel strich ein ferner, frommer, ahnungsbanger Hauch darüber hin

... und immer musst' ich denken ... an jenes Märchen denken ... thöricht ... schön ... von Palmengärten, Engeln, süssem Frieden in Gottes wunderliebem Himmelreich

... ringsum lag's wartend still ... die Halme wehten und sinnend goss die Sonne ihren Blick auf leuchtend grüne, leisbewegte Wälder, und auf verträumte weite Fluren hin, und alles lag in goldverklärter Schöne, in Erdenschöne. Von der Erde wob ein grünes Athmen schwellend herben Lebens darüber hin. Es war, es war als ob die lebensheisse, ewig irre Erde aufseufzend innehielt' in tollem Lauf ... sich an des Himmels weite Brust zu schmiegen, das müde Herz in blauen Traum zu wiegen ..." 



aus einem Gedicht von Lisa Baumfeld (1877 - 1897)

28. April 2016

die Natur hat so viele Schauspiele für uns







"Alles ist hier in ständigem Wechsel und zeigt, wie sehr die Natur in ihren Besonderheiten und ihren äußeren Erscheinungsbildern lebendig ist. Aber jede dieser Phasen der Schönheit vergeht schnell. Die Natur hat so viele Schauspiele für uns, dass sie es sich nicht leisten kann, viel Zeit darauf zu verschwenden."


Henry David Thoreau (1817 - 1862)



21. April 2016

Venedig
19.04.2016






" ... unmittelbar am Rand des Wassers wuchsen lange Kolonnen imposanter Paläste aus Marmor empor: rasch glitten Gondeln zu diesem oder jenem Ort und verschwanden unvermittelt in nicht geahnten Toren und kleinen Kanälen: mächtige Brücken aus Stein legten ihre Schatten auf das Glitzern der Wellen ..." 


Mark Twain

Zugfenster
20.04.2016









"Die Kraft der Gedanken ist unsichtbar wie der Same, aus dem ein riesiger Baum erwächst; 
sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen im Leben des Menschen."

Leo Tolstoi




14. April 2016

tauchst du dein aug in das sinnige weiss








"und tauchst du dein aug in das sinnige weiss
so sprich:
in diesen blüten beschau ich ein stück meines lebens"


aus einem Gedicht von Stefan George (1868 - 1933)